Ich habe hier auf meinem Blog ja schon im Vorfeld darüber berichtet, dass ich dieses Jahr bei einem Spartan Race, also einem so genannten Hindernislauf, mit mache.
Viel Vorbereitungszeit ging dahin und dann war es plötzlich soweit und die Fahrt nach München stand an.
Über Airbnb hatten wir ein kleines Appartment für 4 Personen im Kreis Dachhau gebucht, ca. 30 Minuten von München entfernt.
Jakob und Gerlinde waren wirklich zauberhafte Gastgeber. Bei unserer Ankunft am Freitagabend war der Kaffeetisch gedeckt, es gab Kuchen und Kaffee und sogar ein paar kleinere Einkäufe hatten sie für uns getätigt.
Es hat uns wirklich an nichts gefehlt.
Samstagmorgen gab es erstmal ein ausgiebiges Frühstück mit Kohlehydraten um die Speicher für den lauf aufzufüllen.
Ich bin kein Frühstücksmensch und mir fiel es wirklich schwer etwas runter zu kriegen.
Nervös war ich zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht.
"Das wird schon" habe ich mir die ganze Zeit gesagt und mich nach dem Frühstück erstmal in Schale geschmissen.
Zu meinem Outfit gehörten eine enge schwarze Laufhose, wasserdichte Socken, Reebok All Terrain Sportschuhe, ein Sporttop und ein Kompressionsshirt. Außerdem meine Spartan Race Handschuhe und eine wasserdichte Mütze.
Ich war also schon mal bestens ausgestattet.
Das Wetter war so eine Sache. Morgens schien noch die Sonne und es sah so aus als könnten wir wirklich Glück haben.
Aber schon während dem Frühstück zog es sich zu und wurde bewölkt.
Naja aber was will man machen, wegen dem Wetter sagt man so einen Lauf ja nicht ab, oder doch?
Auf dem Weg zum Olympiapark war ich immernoch ziemlich entspannt.
Wir parkten das Auto und machten uns auf den Weg zur Registrierung. Alles klappte super und schnell und nachdem wir auch unsere Rucksäcke abgegeben hatten, ging es Richtung start.
Und schon fing es auch leicht an zu nieseln.....war ja irgendwie klar.
Egal, die Stimmung war noch gut und ich muss sagen ich sah entspannt aus.
Um 13:15 war der Start und wie ich da so mit den anderen Spartanern auf den Countdown wartete und verschiedene Aufwärmübungen hinter mich brachte, wurde die Nervosität immer größer.
Ich wäre am liebsten über die Barriere gehüpft und nach hause gegangen.
Der Animateur am Mikro machte es auch nicht besser als er uns sagte, dass der Lauf ja mit + 6km angegeben wird und wir uns auf das + konzentrieren dürfen.
Gleiches mit den Hindernissen, wir dürfen und auf + 20 Hindernisse konzentrieren.......das macht nicht gerade Mut.
Tja und dann wurde auch schon runter gezählt. 10.....9.....8.....usw. ihr wisst ja wies weiter geht.
Kurz nach dem Start erwischte mich eine leichte Panikattacke, die meine Atmung beim joggen erstmal völlig aus dem Gleichgewicht brachte.
Der Hase hat aber beruhigend auf mich eingeredet und mir Mut gemacht. Mit jedem Hindernis und jedem Kilometer wurde es besser und ich fühlte mich wohler.
Naja, wohl ist vielleicht der falsche Ausdruck, wenn man sich durch so einen Parkour quält.
Die Hindernisse waren wie im letzten Jahr auch, nur dieses Mal durfte ich es ja live und hautnah selbst erleben.
Über die Mauer, unter der Mauer durch, Kieseimer füllen und schleppen, Baumstamm schleppen, durch das Wasser (es lag vor einigen Wochen noch Schnee in München, man kann sich also vorstellen, es war keine Badetemperatur), Seilnetz hoch und wieder runter, durch Baucontainer voller Matsch kriechen, im Stadion Treppe hoch und Treppe runter und das gleiche nochmal mit Eisenketten auf dem Rücken.
Es gab eine Slackline die man überwinden musste, einen Zementreifen der hochgezogen werden musste und diverse mit Wasser bespritzte Wände an denen man hochklettern musste.
Alles in allem sind wir gut durchgekommen und ich habe alle Hindernisse irgendwie gemeistert.
Für mich war es schon großes Kino überhaupt ins Ziel zu kommen. Aber der Gedanke an ein Bier und Schnitzel als Belohnung haben mich angespornt.
Ohne meinen Hasen wäre das allerdings nicht möglich gewesen. Zwar ist er an allem Schuld, weil er mich angemeldet hat aber dennoch bin ich so froh, dass er an meiner Seite war.
So ein Hindernislauf ist nicht nur eine Herausforderung an einen selbst. Man lernt seine Grenzen zu überwinden, sich selbst zu pushen, nicht aufzugeben und wächst über sich Hinaus. Man rockt das Ding egal wie und ist am Ende unendlich stolz auf sich selbst, dass man es geschafft hat.
Aber auch als Paar gibt so ein Lauf dir unheimlich viel. Man unterstützt sich gegenseitig, motiviert sich und stärkt sich den Rücken. Das ist schon ein tolles Gefühl und schweißt zusammen.
Ich würde so einen Lauf auf jedenfall wieder mit machen. Vielleicht mit ein wenig mehr Ausdauertraining aber im Nachhinein war es halb so schlimm. Und wenn das Adrenalin erstmal verflogen ist, dann ist man schon irgendwie traurig, dass es schon vorbei ist.
Das schöne beim Spartan Race ist, man unterstützt sich wirklich gegenseitig. Oft wurde ich an Hindernissen von anderen Leuten gefragt ob ich Hilfe brauche, oder ob es mir gut geht und alles in Ordnung ist.
Sowas kann man sicherlich nicht von jedem Sport behaupten. Ein schönes Gefühl nicht allein und auf sich selbst gestellt zu sein.
An dieser Stelle nochmal ein riesen Danke an meinen Hasen, dass du das Ding mit mir gemeistert hast!
Getestet: Little Lunch Suppen
Wer kennt das nicht. Ich sitze im Büro es ist Mittagszeit und es stellt sich die tägliche Frage "Was esse ich".
Nicht jeden Tag habe ich Lust in unsere schlechte Kantine zu gehen. Beim Aldi habe ich die Salate auch schon satt und in Laufnähe befindet sich sonst nichts.
Meistens versuchen wir vorzukochen. Sprich unser Abendessen wird in etwas größeren Portionen gekocht, sodass der Hase und ich am nächsten Tag beide noch etwas mitnehmen können.
Das klappt Hin und Wieder aber leider viel zu selten.
Und jeden Tag 4-5 € auszugeben in der Kantine muss auch nicht unbedingt sein.
Ich bin auch kein großer Esser mittags. Mir reicht eine kleine Portion, ein Salat oder eine Brezel mit Dip.
Durch Instagram bin ich irgendwann auf den Account von Little Lunch gestoßen. Sie haben viele Bilder ihrer Suppen gepostet und ich bin neugierig geworden als ich die farbenfrohen Gläser sah.
Mich haben die Suppen direkt angesprochen und je mehr ich gelesen habe umso klarer wurde, dass ich das ganze gerne mal testen möchte.
Wie praktisch, dass man auf der Seite des Unternehmens eine Probierbox bestellen kann :)
Aber was ist Little Lunch eigentlich?
Das Unternehmen wurde von zwei Brüdern gegründet, die ähnlich wie ich auch, es satt hatten jeden Tag im Büro über der Essensfrage zu hocken und am Ende schnelles aber ungesundes Essen in sich reinzustopfen.
Sie haben viel getestet und überlegt und sind am Ende bei der Suppe hängen geblieben, da jeder Deutsche im Schnitt 100 Teller davon isst.
Und wenn die Suppe auch noch was her macht, macht sie auch richtig satt.
Die Rezepte werden gemeinsam mit einem Sternekoch entwickelt. Natürlich wird rundum auf Qualität und Umweltfreundlichkeit geachtet.
Geliefert werden die Suppen in Gläsern. Hergestellt werden sie schonen, sodass alle Vitamine enthalten bleiben und die Suppen bis zu 2 Jahre haltbar sind, inklusive der Vitamine.
Bei der bunten Auswahl von Little India, Kürbis Mango, Karotte Orange, Tomate, Ultimato, Little China, Gulasch Suppe und Little Chicken findet man viele vegane und glutenfreie Varianten.
Alle sind in Bio-Qualität und werden kostenfrei geliefert.
Am Anfang war ich etwas skeptisch ob man von so einem kleinen Glas überhaupt satt wird.
Nachdem ich gestern im Büro die Gulasch Suppe getestet habe wurde ich eines besseren belehrt.
Einfach nur mega yummy und ich war pappsatt. Und das Sättigungsgefühl hat auch gehalten.
Eine wirklich sensationell leckere Suppe.
Meine Probierbox mit 6 Gläsern á 350ml hat 20,98€ gekostet. Ein Preis der sicherlich fair ist, besonders wenn man Qualität haben möchte.
Heute werde ich mir Little India gönnen und ich bin sehr gespannt wie diese Variante schmeckt :)
Kennt ihr Little Lunch? Wäre das was für euch?
Kurztrip: Hotel Seegarten in Sundern im Sauerland
Ich hoffe ihr habt alle die Osterfeiertage gut hinter euch gebracht und die freien Tage genossen.
Wir hatten einen einzigen Tag mal keinen Regen sondern Sonne und an dem haben wir zusammen mit meiner riesen Familly gegrillt.
Da der Hase und ich noch Resturlaub hatten der bis Ende März genommen werden musste, haben wir Ausschau nach einem Kurztrip gehalten.
Beim Urlaubsguru dachte ich fündig geworden zu sein. Dort wurde ein 2-Tages Trip in das Hotel Seegarten in Sundern angeboten.
Direkt am Sorpesee gelegen im schönen Sauerland. Angenehme zwei Stunden von uns entfernt.
2 Übernachtungen im Standart Zimmer inklusive Frühstück und Nutzung des Wellnessbereiches für 220€ komplett.
Las sich für mich alles ganz angenehm.
Die Bilder haben mich dann erstmal umgehauen. Das Hotel hat im Wellnessbereich einen Infinity-Pool mit Blick auf den See. Der ist auch noch so bläulich lila beleuchtet.....einfach traumhaft.
Also gesagt getan und schon gebucht.
Montag Mittag ging es los und nach einer wilden Fahrt durchs Sauerland und Regen kamen wir im Hotel an.
Man sah den Pool schon von weitem, ein echter Hingucker.
Jetzt besteht das Hotel aus drei Gebäuden. Zwei älteren Häusern und dem Neubau mit dem Pool und Wellnessbereich.
Natürlich waren in dem Neubau keine Standart Zimmer angesiedelt sondern nur Panorama Lofts und Suiten. Dumm gelaufen......
Wir bekamen also ein Standartzimmer im Mittelhaus. Schon der Weg dorthin war recht abenteuerlich. Treppen hoch, Treppen runter, durch zwei verschiedene Treppenhäuser. Und dann standen wir vor unserer Zimmertür die aussah wie der Tür zu einer Speisekammer.
Das Zimmer war in dem Teil über dem die Küche lag und so roch auch das komplette Treppenhaus. Nach abgestandenem Bratfett. Yummy!
Na gut wir wollten trotzdem das beste daraus machen. Das Zimmer selbst war zwar klein aber ganz nett eingerichtet.
Wir sind dann schnell in unsere Bademäntel und Badelatschen geschlüpft und machten uns auf dem Weg in den Wellnessbereich.
Wieder durch zwei Treppenhäuser, durch einen Verbindungsflur und dann wieder mit dem Aufzug nach ganz oben.
Etwas schlecht ausgeschildert aber am Ende haben wir dann alles gefunden.
Der Wellnessbereich war sehr schön eingerichtet. Hell, mit netter Musik, Wasser und Äpfeln und jede Menge Kuschelliegen und Sitzsäcke. Einfach gemütlich.
Es gab eine Sauna, was ich persönlich für einen Wellnessbereich ein bisschen wenig finde aber besser als gar keine.
Von der Sauna aus konnte man wunderschön auf den See schauen. Der ganze Wellnessbereich war mit einer Glasfront ausgestattet.
Hier mal ein kleiner Auszug vom Hasen und mir in der Sauna.
Ich: Schau mal was glotzen die da unten denn so hoch. Können die uns sehen?
Hase: Quatsch. Die schauen sich das Hotel an.
Ich: Sicher, die gucken doch ganz gezielt hier hoch. Und mit der Glasscheibe, da können die uns doch bestimmt sehen.
Hase: Neeee, das ist eine gespiegelte Scheibe, du kannst raus schauen aber die von unten nicht rein!
Ich: Ah okay ich dachte schon!
Nach einem entspannten Saunagang und einer erfrischenden Dusche und ein-zwei Nickerchen im Ruhebereich, haben wir uns dann mit Heißhunger fürs essen fertig gemacht.
Das Essen im hoteleigenen Restaurant war uns etwas zu teuer, also haben wir uns für ein Restaurant gleich um die Ecke entschieden.
Auf dem Weg dorthin ließ ich meinen Blick nochmal hoch zum Wellnessbereich schweifen und siehe da........die Scheibe ist nicht gespiegelt.
Denn das nackte Männchen in der Sauna und die nackte Dame unter der Dusche konnte ich durchaus sehr gut erkennen.
Ich war etwas schockiert. Zugegeben man konnte jetzt nicht jedes Detail der Person erkennen aber sie waren doch gut sichtbar.
Und die Duschen, um sich nach der Sauna kalt abzuduschen, waren auch noch schön nach außen zur Strasse gerichtet..........wers mag.
Ich habe mich am nächsten Tag in der Sauna jedenfalls nicht mehr ganz vorne an die Scheibe gesetzt :)
Am Dienstag sind wir in die Attahöhle nach Attendorf gefahren. Eine der größten und ältestens Tropfsteinhöhlen.
Das war sehr interessant und das beste was man bei dem blöden Regen machen konnte. Außer Wellness :) Aber da unser Hotel da ja nicht soooo viel Abwechslung bieten konnte musste was anderes her.
An unserem zweiten und letzten Abend wollten wir wieder in das Restaurant vom Vortag. Leider hatte dies Ruhetag und so lieferten wir uns einen anstrengenden Kampf auf der Suche nach einem geöffneten und bezahlbaren Restaurant. Gar nicht so einfach :)
Fündig wurden wir dann einen Ort weiter im Restaurant Sorpehaus. Ein italienisches familiengeführtes Restaurant.
Die Stimmung war super, die Musik auch und das Essen war einfach der Hammer. Sehr persönlich sogar vom Chefkoch serviert und einfach mit Liebe zubereitet. Die Portionen waren nicht zu groß und nicht zu klein und ich hätte mich in alles reinsetzen können.
Ich war super zufrieden und am Ende pickepacke satt.
Jeder der am Sorpesee unterwegs ist sollte da einkehren und was essen, ich kann es euch nur ans Herz legen :)
Mittwoch gab es dann noch ein letztes Frühstück, was wirklich reichhaltig und sehr lecker war. Mit frisch zubereitetem Rühr- oder Spiegelei und super leckerem Kaffee in allen Variationen. Dazu Obst, Joghurt, jede Menge Aufschnitt, Marmeladen, Honig und Müsli. Was das Herz begehrt jeder wurde satt.
Danach machten wir uns auf die Heimreise. Wir haben uns beide sehr auf zu Hause gefreut.
Alles in allem ein netter Ausflug aber das Hotel muss es nicht unbedingt wieder sein.
Die Gegend um den Sorpesee herum ist allerdings wirklich sehr schön. Hier kann man sicherlich im Sommer einiges unternehmen und das schöne Wetter genießen.
Kennt ihr den Sorpesee? Wart ihr schon mal im Sauerland?
Wir hatten einen einzigen Tag mal keinen Regen sondern Sonne und an dem haben wir zusammen mit meiner riesen Familly gegrillt.
Da der Hase und ich noch Resturlaub hatten der bis Ende März genommen werden musste, haben wir Ausschau nach einem Kurztrip gehalten.
Beim Urlaubsguru dachte ich fündig geworden zu sein. Dort wurde ein 2-Tages Trip in das Hotel Seegarten in Sundern angeboten.
Direkt am Sorpesee gelegen im schönen Sauerland. Angenehme zwei Stunden von uns entfernt.
2 Übernachtungen im Standart Zimmer inklusive Frühstück und Nutzung des Wellnessbereiches für 220€ komplett.
Las sich für mich alles ganz angenehm.
Die Bilder haben mich dann erstmal umgehauen. Das Hotel hat im Wellnessbereich einen Infinity-Pool mit Blick auf den See. Der ist auch noch so bläulich lila beleuchtet.....einfach traumhaft.
Also gesagt getan und schon gebucht.
Montag Mittag ging es los und nach einer wilden Fahrt durchs Sauerland und Regen kamen wir im Hotel an.
Man sah den Pool schon von weitem, ein echter Hingucker.
Jetzt besteht das Hotel aus drei Gebäuden. Zwei älteren Häusern und dem Neubau mit dem Pool und Wellnessbereich.
Natürlich waren in dem Neubau keine Standart Zimmer angesiedelt sondern nur Panorama Lofts und Suiten. Dumm gelaufen......
Wir bekamen also ein Standartzimmer im Mittelhaus. Schon der Weg dorthin war recht abenteuerlich. Treppen hoch, Treppen runter, durch zwei verschiedene Treppenhäuser. Und dann standen wir vor unserer Zimmertür die aussah wie der Tür zu einer Speisekammer.
Das Zimmer war in dem Teil über dem die Küche lag und so roch auch das komplette Treppenhaus. Nach abgestandenem Bratfett. Yummy!
Na gut wir wollten trotzdem das beste daraus machen. Das Zimmer selbst war zwar klein aber ganz nett eingerichtet.
Wir sind dann schnell in unsere Bademäntel und Badelatschen geschlüpft und machten uns auf dem Weg in den Wellnessbereich.
Wieder durch zwei Treppenhäuser, durch einen Verbindungsflur und dann wieder mit dem Aufzug nach ganz oben.
Etwas schlecht ausgeschildert aber am Ende haben wir dann alles gefunden.
Der Wellnessbereich war sehr schön eingerichtet. Hell, mit netter Musik, Wasser und Äpfeln und jede Menge Kuschelliegen und Sitzsäcke. Einfach gemütlich.
Es gab eine Sauna, was ich persönlich für einen Wellnessbereich ein bisschen wenig finde aber besser als gar keine.
Von der Sauna aus konnte man wunderschön auf den See schauen. Der ganze Wellnessbereich war mit einer Glasfront ausgestattet.
Hier mal ein kleiner Auszug vom Hasen und mir in der Sauna.
Ich: Schau mal was glotzen die da unten denn so hoch. Können die uns sehen?
Hase: Quatsch. Die schauen sich das Hotel an.
Ich: Sicher, die gucken doch ganz gezielt hier hoch. Und mit der Glasscheibe, da können die uns doch bestimmt sehen.
Hase: Neeee, das ist eine gespiegelte Scheibe, du kannst raus schauen aber die von unten nicht rein!
Ich: Ah okay ich dachte schon!
Nach einem entspannten Saunagang und einer erfrischenden Dusche und ein-zwei Nickerchen im Ruhebereich, haben wir uns dann mit Heißhunger fürs essen fertig gemacht.
Das Essen im hoteleigenen Restaurant war uns etwas zu teuer, also haben wir uns für ein Restaurant gleich um die Ecke entschieden.
Auf dem Weg dorthin ließ ich meinen Blick nochmal hoch zum Wellnessbereich schweifen und siehe da........die Scheibe ist nicht gespiegelt.
Denn das nackte Männchen in der Sauna und die nackte Dame unter der Dusche konnte ich durchaus sehr gut erkennen.
Ich war etwas schockiert. Zugegeben man konnte jetzt nicht jedes Detail der Person erkennen aber sie waren doch gut sichtbar.
Und die Duschen, um sich nach der Sauna kalt abzuduschen, waren auch noch schön nach außen zur Strasse gerichtet..........wers mag.
Ich habe mich am nächsten Tag in der Sauna jedenfalls nicht mehr ganz vorne an die Scheibe gesetzt :)
Am Dienstag sind wir in die Attahöhle nach Attendorf gefahren. Eine der größten und ältestens Tropfsteinhöhlen.
Das war sehr interessant und das beste was man bei dem blöden Regen machen konnte. Außer Wellness :) Aber da unser Hotel da ja nicht soooo viel Abwechslung bieten konnte musste was anderes her.
An unserem zweiten und letzten Abend wollten wir wieder in das Restaurant vom Vortag. Leider hatte dies Ruhetag und so lieferten wir uns einen anstrengenden Kampf auf der Suche nach einem geöffneten und bezahlbaren Restaurant. Gar nicht so einfach :)
Fündig wurden wir dann einen Ort weiter im Restaurant Sorpehaus. Ein italienisches familiengeführtes Restaurant.
Die Stimmung war super, die Musik auch und das Essen war einfach der Hammer. Sehr persönlich sogar vom Chefkoch serviert und einfach mit Liebe zubereitet. Die Portionen waren nicht zu groß und nicht zu klein und ich hätte mich in alles reinsetzen können.
Ich war super zufrieden und am Ende pickepacke satt.
Jeder der am Sorpesee unterwegs ist sollte da einkehren und was essen, ich kann es euch nur ans Herz legen :)
Mittwoch gab es dann noch ein letztes Frühstück, was wirklich reichhaltig und sehr lecker war. Mit frisch zubereitetem Rühr- oder Spiegelei und super leckerem Kaffee in allen Variationen. Dazu Obst, Joghurt, jede Menge Aufschnitt, Marmeladen, Honig und Müsli. Was das Herz begehrt jeder wurde satt.
Danach machten wir uns auf die Heimreise. Wir haben uns beide sehr auf zu Hause gefreut.
Alles in allem ein netter Ausflug aber das Hotel muss es nicht unbedingt wieder sein.
Die Gegend um den Sorpesee herum ist allerdings wirklich sehr schön. Hier kann man sicherlich im Sommer einiges unternehmen und das schöne Wetter genießen.
Kennt ihr den Sorpesee? Wart ihr schon mal im Sauerland?


