Meine erste Woche mit Sophia Thiel



Okay ich denke es gibt kaum noch einen Menschen auf dieser Welt, der noch nichts von Sophia Thiel gehört, gelesen oder gesehen hat. Ein junges Mädchen, dass mit sich und seinem Körper unzufrieden ist und beginnt ihr Leben komplett umzukrempeln. Sie nimmt nicht nur ab, nein sie erschafft einen muskulösen und sportlichen Körper.

Tausende von Menschen ändern vielleicht täglich ihr Leben, nehmen ab und stählern ihren Body. Aber Sophia Thiel hat es geschafft mit ihrer Geschichte auch noch richtig erfolgreich zu werden. Sie ist ein absolutes Marketingphänomen und steht mittlerweile hinter vielen Marken und wird für viele Werbezwecke eingesetzt.
Eigentlich ein bisschen Klischee und ein bisschen wie im Märchen.
Wenn mich jemand vor 2 Monaten gefragt hätte warum ich das Programm nicht mache, hätte ich sicherlich geantwortet "Wofür braucht man denn sowas" oder "Ich bin doch kein Mitläufer".
Tja, aus mit ist ein Mitläufer geworden :) Und über diese Entwicklung möchte ich heute berichten.

Ich habe in meinem letzten Beitrag über das Online Coaching mit Jaqueline Freitag geschrieben. Von diesem Coaching war ich sehr enttäuscht. Ich wollte einer nicht so bekannten und erfolgreichen Fitnesstrainerin den Vorzug geben und dachte mir "Mach das doch lieber mit jemandem der nicht so gehypt wird".
Gut, hab ich versucht und ging nach hinten los. Änderte aber nichts an der Tatsache, dass ich gerne etwas schneller und effektiver abnehmen und meinen Körper formen wollte.
Wie das mit der Ernährung und dem Sport funktioniert wusste ich ja dank meinem Göttergatten schon :) Nur an der genauen und für mich bestmöglichsten Umsetzung hat es einfach gehangen. Und wieso dann nicht einfach Hilfe holen, von jemandem der anscheinend erfolgreich damit ist!

Als dann auch noch im Zuge des "Black Friday" ein unschlagbares Preisangebot reingeflattert kam, habe ich nicht lange gezögert und mich für das Programm angemeldet. Allerdings nicht für die üblichen 12 Wochen sondern direkt für 15 Monate. Genau, was kostet die Welt! :)
So und für alle an denen die liebe Sophia völlig vorbeigegangen ist erkläre ich mal ganz kurz worum es geht.
Man meldet sich für das Programm an und gibt zu Beginn sein aktuelles Gewicht, sein Wunschgewicht und ein paar zusätzliche Informationen ein. Anhand des aktuellen und des Wunschgewichts werden die Mengenangaben in den Rezepten aktualisiert.
Das Programm ist zu Beginn in 3 Phasen á 4 Wochen aufgeteilt in denen die Ernährung und der Sport variiert.
70% des Programms und des Erfolges bestehen aus richtiger Ernährung und 30% aus Sport.
Geplant ist 3 x die Woche Sport und man kann sich entscheiden ob man zu Hause im Wohnzimmer trainiert oder aber ins Studio geht.
Die Mahlzeiten sind ausgelegt auf ein Frühstück, ein Mittagessen, ein Snack und das Abendessen.




So ich befinde mich aktuell in meiner zweiten Woche an meinem zweiten Tag und ich muss sagen ich bin super begeistert. Wie geschrieben, dass mit der Ernährung ist mir schon klar gewesen aber es ist einfach unheimlich hilfreich, wenn man einfache simple und schnelle Rezepte zur Hand hat, die auf die eigenen Maße und Ziele zugeschnitten sind. 
Zusätzlich wird man auch in eine Facebookgruppe eingeladen die ich als die beste Motivation überhaupt empfinde. Die Mädels sind klasse und ich habe mit einigen aus meiner Umgebung eine eigene Motivationsgruppe per WhatsApp gegründet.
Zusammen werden wir im August einen Hindernislauf mit machen. Tschaka :)

Ich koche wesentlich mehr als vorher und habe mir jetzt sogar Profi-Like eine Fitnessbag gekauft :)
Die Rezepte sind lecker, leicht zu kochen und man kann sie super auch für den nächsten vorbereiten.
Für mich bisher eine sehr gute Entscheidung. Ich habe zwar in der ersten Woche "nur" 0,2kg abgenommen dafür aber fast überall 2cm Umfang verloren. Allgemein fühle ich die Veränderung und bin super motiviert.
Auch, wenn ich das Gefühl habe ich bin nur noch am essen :)




Wer noch am zögern ist ob das Programm für ihn das richtige ist, dem kann ich nur ans Herz legen es einfach auszuprobieren.
Okay, ich habe erst eine Woche hinter mir aber es gibt auch andere Damen die nach einer Woche gefrustet sind und sich beschweren und abbrechen wollen :) Bisher bin ich unheimlich stolz auf mich.
Im Grunde ist es auch so ein kleiner Selbsttest, wie diszipliniert bin ich. Es wird kein Alkohol getrunken (nur am Cheatday) und es wird nicht genascht oder aus der Reihe gegessen. Für mich ist gerade der Verzicht auf Alkohol (nein, ich habe kein Problem mit Alkohol........nur ohne :D) und auf Süßes eine Herausforderung. Aber ich weiß ja wofür ich es mache :)

Falls ihr Fragen zum Programm habt könnt ihr mir natürlich jederzeit schreiben!

Ansonsten, sind hier noch Mitstreiterinnen auf meinem Blog unterwegs?

Das weit verbeitete Trauzeugen-Drama


"Ein Trauzeuge ist eine benannte Person, die bei einer Eheschließung anwesend ist und diesen Rechtsakt durch Unterschrift bezeugt."

So viel zur dem was Wikipedia und als Definition für den Begriff "Trauzeuge" entgegen schleudert.
Liest sich jetzt nicht wirklich spektakulär und hat irgendwie nichts mehr mit dem zu tun was heutzutage von diesem Begriff erwartet wird.
Eigentlich möchte ich auch heute eher auf die weibliche Trauzeugin eingehen. Nichts für ungut meine lieben Bräute und Damen aber wir wissen alle Männer sind da weitaus unkomplizierter als wir.
Die erwarten eigentlich nix von ihrem Trauzeugen. Außer einem coolen Junggesellenabschied mit genug Bier und was anständigem zu essen! :) Feddisch!
Der männliche Trauzeuge muss den Bräutigam am Hochzeitstag nicht mit auf Toilette begleiten, er muss nicht beim Anzugkauf dabei sein und er muss (und soll am besten auch auf keinen Fall) die Organisation der Feier übernehmen und überwachen.

Bei den weiblichen Trauzeuginnen gestaltet sich das Thema schon etwas schwieriger. Und der Grund für meinen heutigen Post ist mein stetiges und nicht mehr zu stoppendes Kopfschütteln, wenn ich mitbekomme was heutzutage von einer Trauzeugin alles erwartet wird........ja, dass sie sogar ausgetauscht werden! 
Mal ehrlich, tauscht ihr euren Bräutigam auch einfach aus, wenn der nicht so funktioniert wie gewünscht? Okay, manche machen das sicherlich aber es ist zum Glück nicht die Norm.

Aber fangen wir ruhig von vorne an. Männlein und Weiblein beschließen zu heiraten. Und schon stellt sich die Frage "Wer wird Trauzeugin"? Meistens hat man schon seit langer Zeit jemanden im Kopf aber nun wird es konkret.
Bei einigen wird es die Schwester, bei anderen die beste oder eben langjährige Freundin. Wir sind nervös und freuen uns auf den Moment in dem wir der ausgewählten Person die freudige Nachricht bekannt geben können.
Da gibt es schon die erste Kriese, wenn die Begeisterung über die Ernennung zur Trauzeugin nicht so ekstatisch ausfällt wie erwartet. 
Man muss sich als Braut aber auch mal überlegen unter welchem Druck, dann heutzutage so eine Trauzeugin steht. Ganz ehrlich, ich wüsste auch nicht ob ich mich freuen würde und ob ich es als Ehre oder als Bürde ansehen würde. Sicherlich es ist toll, dass sich die Braut Gedanken gemacht hat und auf mich gekommen ist aber ich trage ab jetzt eine enorme Verantwortung........für fast alles!

Der richtige Weg wäre meiner Meinung nach, nach der Benennung der Trauzeugin sich irgendwann mit dieser hinzusetzen und zu besprechen was man sich als Braut so wünscht und im Kopf hat was die TZ (Trauzeugin) alles machen soll und wo sie überall anwesend sein soll.
Mädels es gab alles schon. Beschwerde, dass die TZ nicht mit gebastelt hat, dass sie nicht überall mit zu jeder Location kam usw.
Das ist eine Sache der Absprache. In erster Linie heiraten Männlein und Weiblein und die sind für die Organisation verantwortlich.
Wenn man jetzt seine TZ überall mit hin schleppen will, sollte man sie auch vorher darauf vorbereiten. Die haben nämlich idealerweise trotzdem noch ein eigenes Leben und ihr heiratet nicht sie :)
Erspart eurer TZ also einige Schweißausbrüche und bereitet sich ein bisschen darauf vor, was ihr euch so von ihr WÜNSCHT.
Ich betone das Wort wünschen, denn darum geht es. Ums wünschen und nicht erwarten :) Erwarten könnt ihr z.B. von eurem Zukünftigen, dass er JA sagt.

Richtig schockiert bin ich ja, wenn ich lese, dass Bräute ihren TZ´s das Amt gekündigt haben (da muss ich schon beim schreiben schmunzeln).
Mal ehrlich, dass ist doch keine Kosmetikerin, Installateurin oder sonst irgendeine Dienstleisterin, die ihr bei unzufriedener Arbeit einfach kündigen könnt? 
Ihr habt euch doch (hoffentlich) irgendwann etwas dabei gedacht diese Person als TZ zu wählen. Wieso nimmt man das jemandem dann einfach wieder weg? Sprecht doch einfach miteinander, wenn etwas nicht so läuft wie ihr euch das vielleicht vorgestellt habt.
Der Ehemann sagt ja auch nicht "Willst du mich heiraten" und zwei Wochen später kommt "Du, ich möchte dich eigentlich nicht mehr als Ehefrau, du freust dich zu wenig und du engagierst dich irgendwie nicht genug" :) Okay, übertrieben aber so muss man das vielleicht mal darstellen.

Fakt ist, das Amt der Trauzeugin ist nicht leicht und auch nicht mehr so wie früher. Dem ganzen wird heute eine enorme Bedeutung beigemessen und viele Damen reagieren etwas verhalten. Vielleicht aus Angst zu versagen, die Braut zu enttäuschen oder vielleicht auch die Freundschaft zu gefährden. Gab es leider alles schon.
Deshalb liebe Mädels atmet mal tief durch und erinnert euch daran es ist immernoch eure Freundin, Schwester egal, jedenfalls ein Mensch der euch nahe steht und der für euch etwas besonderes ist ;)


Manchmal ist alles so........Blubber

Keine Ahnung wie ich jetzt auf das Wort "Blubber" gekommen bin aber mir ist einfach kein nettes Wort eingefallen bzw. kein nicht Schimpfwort. Deswegen habe ich es einfach "Blubber" genannt.

Der Spruch zu meinem heutigen Tag ist übrigens der:



Finde ich äußerst passen und manchmal bete ich ihn wie ein kleines Mantra vor mich hin.
Kennt ihr das, wenn euch die Menschen um euch herum einfach nur so dermaßen auf die nerven gehen. Und das blöde ist ihr könnt sie nicht los werden.
Ich kann nicht einfach aufstehen und gehen so nach dem Motto "Nö, heute habe ich keine Lust mehr auf euch Nasen, ich gehe jetzt einfach".
Wäre sicherlich ein cooler Abgang hätte aber auch bestimmt seine Konsequenzen.

Manchmal ertrage ich mein Umfeld einfach nicht, dabei rede ich eher vom beruflichen Umfeld, denn privat kann ich mir meine Mitmenschen ja um Glück aussuchen. Bzw. bewusst entscheiden mit wem ich meine Zeit verbringen möchte und mit wem nicht.
Beruflich ist das leider nicht so einfach. Also sitze ich hinter meinem Monitor und versuche alles um mich herum auszublenden. Ist leider nicht unbedingt meine Stärke und so erlebe ich ein Wechselbad der Gefühle. Zorn, Unverständnis, Abneigung und Fluchtinstinkt.
Ich sitze hier echt teilweise kopfschüttelnd und versuche nicht meine eigene Zunge durchzubeißen oder zu verschlucken.

Das manche Menschen aber auch so überhaupt gar keine Selbstreflektion haben. Ich schwöre euch die würden teilweise schreiend vor sich selbst weglaufen. So sehr würden die sich vor sich selbst erschrecken. Oder wahrscheinlich auch nicht. Die finden sich wahrscheinlich bei einer Selbstbetrachtung immernoch sau cool und verstehen nicht warum sich nicht alle Menschen darum reißen in ihrer Nähe zu sein und ihre Aufmerksamkeit zu genießen.
Ich will mich da ja gar nicht rausnehmen. Wir hatten meinen Post erst vor kurzem mit der Eigenwahrnehmung, wobei ich mich da immer für mich schäme, wenn ich z.B. gröhlend im Auto sitze. Sicherlich, ich würde mich manchmal auch wundern, wenn ich neben mir stehen könnte und meine Gestik und Mimik mal genauer unter die Lupe nehme. Aber um mich gehts hier ja gerade nicht. Und ich kann ja mit mir selbst verdammt gut leben :)
Bleibt mir ja auch nichts anderes übrig.

Naja, jedenfalls übe ich derweil immer so eine Art Selbstmantra aus, quasi mache ich mein eigenes Gehirnyoga und beruhige mich innerlich selbst nicht alles an mich ran zu lassen. Und vor allem was ganz wichtig ist......meine Klappe zu halten. Früher habe ich noch etwas geistreiches, zustimmendes vor mich hin gemurmelt, wenn mal wieder einer um mich herum Wortgrütze hervor gebracht hat. Heute bemurmel ich mich selbst einfach mal nix zu sagen.
Ich bestrafe sie mit schweigen. Gut, sicherlich merken sie dadurch auch nicht, dass sie komisches Zeug von sich geben aber ich mache mich auch nicht zum Mittäter :)
Ein bisschen besser fühle ich mich dadurch ja schon. Hält nicht lange an aber immerhin.
So quäle ich mich dann durch den Tag und bin froh, wenn ich mich in meiner freien Zeit wieder mit Menschen umgeben kann die mich nicht auf eine so unangenehme Weise fordern und mit denen ich die Zeit einfach genieße :)
Man sollte viel mehr das machen was einen erfüllt und einem Freude bereitet. Gut, arbeiten müssen wir alle und aussuchen können wir uns unser Umfeld auch nicht immer.
Aber ich kämpfe für mehr Gelassenheit im Kampf gegen Menschen die uns in den Wahnsinn treiben :)




Wie ist das bei euch so? Bin nur ich so merkwürdig drauf?