Vorstellung: Mein neuer Trainingsbegleiter


Darf ich vorstellen, dass ist August! Genauer gesagt August EP650.
August ist mein neuer und ständiger Begleiter beim Training im Fitnessstudio oder aber auch draußen beim joggen.
Genauer gesagt ist August ein Bluetooth Kopfhörer den ich bei Amazon gekauft habe.
Wer meinen Blog etwas verfolgt hat, hat vielleicht mein vorherigen Begleiter gesehen, den ich euch ebenfalls vorgestellt habe.

Hier hat es sich ebenfalls um Bluetooth Kopfhörer gehandelt allerdings um Ohrstöpsel.
Da ich mich beim Training und besonders beim laufen viel bewege, sind mir die Stöpsel hin und wieder aus den Ohren geflutscht.
Das ist super unangenehm und beim wieder reinfriemeln bin ich meistens mit dem atmen aus dem Takt gekommen, was dann Seitenstechen und schlechte Laune zur Folge hatte.
Eine ziemlich miese Kombination, wenn ihr mich fragt :)
Außerdem sah es ziemlich behämmert aus wie ich mir da immer wieder im Ohr rumgepuhlt habe.
Es musste also eine andere Lösung her, denn nichts geht über Komfort und wohl fühlen beim Training.
Es reicht ja schon wenn man sich körperlich quält!

Ich bin ja optisch ein absoluter Fan von den Beats Kopfhörern. Aber über 100€ oder sogar fast 200€ für Kopfhörer zu bezahlen habe ich dann doch nicht wirklich eingesehen. Außerdem schwitze ich beim Sport (jaaaa es gibt Menschen bei denen scheint das nicht so zu sein) und wenn die Polster dann etwas abbekommen und die Dinger am Ende nicht mehr richtig funktionieren, dann ärgere ich mich umso mehr.
Es musste also eine Alternative gefunden werden.
An denen mangelt es jetzt auf Amazon nicht gerade. Hier findet man solche Kopfhörer schon für 15€. Ob die dann was taugen........
Normalerweise bin ich ein Direkt-Käufer :) Bedeutet ich lese und vergleiche nicht gerne.
Eigentlich eine ziemlich blöde Eigenschaft und ich bin froh hier eine Ausnahme gemacht zu haben. 
Ansonsten hätten August und ich uns vielleicht nie gefunden?!
Ich habe also ein bisschen Hin und Her gesucht und viele Rezessionen gelesen.
Beim Sport brauche ich keine Kopfhörer die mir das Gefühl geben ein Bose Soundsystem auf dem Kopf zu haben. Das Preis-Leistungsverhältnis sollte stimmen.
Also ein angenehmer Klang zu seinem vernünftigen Preis.
Außerdem sollten sie nicht zu riesig sein, da ich keine Lust habe auszusehen als hätte ich diese Bauarbeiter Mickey Mäuse auf den Ohren........ihr wisst was ich meine ;)

Hier mal ein paar Fakten zu August:

- gekostet hat er 44,95€
- es gibt ihn in 6 Farben: weiß, schwarz, rot, gold, silber und blau
- er hat ein eingebautes Mikrofon somit ist eine Freisprechfunktion möglich
- mehr als 10 Stunden Musikgenuss
- lassen sich kinderleicht via Bluetooth mit dem Handy verbinden
- haben am Hörer selbst ein intuitives Bedienfeld
- Reichweite bis zu 10 Metern
- Ladezeit ca. 2 Stunden



Und so sieht das Bedienfeld aus. Um den Kopfhörer zu aktivieren hält man die "Play/Pause" Taste etwas länger gedrückt.
Die Taste fängt an zu leuchten und man hört einen kleinen Bestätigungston.
Hat sich der Kopfhörer mit dem Handy (oder anderen Geräten) verbunden leuchtet die Taste blau.
Oben links und rechts kann man die Lautstärke regulieren. Unten links und rechts kann man Titel vor und zurück springen.
Um den Kopfhörer wieder auszumachen einfach die Taste wieder lange gedrückt halten. Sie leuchtet dann kurz rot auf und erlischt dann. Es ertönt wieder ein kurzer Ton.


Laden kann man den Köpfhörer ganz einfach via USB. Hier kann man das eigene Kabel verwenden aber das Ladegerät von Samsung Handys funktioniert auch einwandfrei, da die Anschlüsse die gleichen sind.

Die Soundqualität ist jetzt nicht vergleichbar mit hochwertigeren Geräten aber man kann sich hier doch auf ein gutes Klangergebnis freuen.
Die Bässe sind ausgeprägt aber nicht zu intensiv. Natürlich kommt es immer darauf an, welche Musikrichtung man hört.
Umgebungsgeräusche werden super isoliert und der Kopfhörer selbst lässt auch nur wenig Geräusche nach außen dringen.
Euer Nachbar im Studio kann also nicht mit hören :)

August lässt sich auch etwas platzsparender zusammen klappen und es gibt auch ein passendes Etui.
Bei Amazon kann man ihn bequem bestellen und ich denke 1.600 Kundenrezessionen können nicht daneben liegen :)
Er sitzt super angenehm, verrutscht nicht, drückt nicht und hinterlässt ein angenehmes Gefühl.
Ich bin mehr als zufrieden und kann mir nicht vorstellen beim Training auf ihn verzichten zu müssen.
Für mich ist es immer der Horror, wenn ich mein Handy vergesse oder beim Sport feststelle, dass der Akku des Kopfhörers leer ist......

Und so sieht August angezogen aus :D



Man sieht also nur ein bisschen aus wie ein Vollidiot aber das liegt wohl eher an mit und meinem krampfhaften "Nicht in die Kamera gucken" Blick. :)



Was haltet ihr so von August? Wer der was für euch?

Gesehen: The Heightful Eight



Am Samstag beschlossen wir spontan mit Freunden ins Kino zu gehen. Wie immer sammelt man erstmal Filme die jeder sehen will und einigt sich dann.
Zur Auswahl standen Zoomania, The Revenant und The Heightful Eight.

Wir haben uns am Ende für The Heightful Eight entschieden und auch direkt Karten für die Vorstellung um 20:40 Uhr reserviert.
Da der Hase und ich vorher noch etwas kochen wollten, beschlossen wir uns im Kino zu treffen.
Mit der Zeit und dem kochen leicht verschätzt, kamen der Hase und ich etwas gehetzt im Kino an. Somit gab es keine Zeit mehr etwas zu trinken oder zu knabbern zu besorgen.
Kein Problem.....meinte der Hase, ich könnte mir ja etwas in der Pause holen.
In der Pause mit der ich bei 168 Minuten Filmlänge doch schwer gerechnet habe........Pustekuchen.

Kommen wir aber erstmal zum Film selbst.

The Heightful Eight ist ein amerikanischer Western aus dem Jahr 2015 und der achte Film des Kult-Regisseurs Quentin Tarantino.
Zu den bekannten Hauptdarstellern zählen unter anderem Samuel L. Jackson, Kurt Russel und Channing Tatum.

Der Film selbst ist wie bei Tarantino üblich in Kapitel aufgeteilt. Er spielt in der Zeit nach dem Sezessionskrieg in Wyoming. Hier geht es um das Zusammentreffen von acht unterschiedlichen Personen in einer Gebirgshütte während eines Schneesturms.
In dieser Hütte trägt sich auch der Hauptteil der Handlung zu.
Der Film ist in sechs Kapitel aufgeteilt.


Mein Fazit:

Tja, ich bin eigentlich ein großer Tarantino Fan und mochte bisher eigentlich alle seine Filme sehr gerne. Ich weiß das ist hier aber absolut eine Geschmacksfrage. Nicht jeder mag den Stil und die Art wie die Filme aufgebaut sind.

Am Anfang war ich wirklich kurz davor das Kino zu verlassen. Alles hat sich unendlich in die Länge gezogen und für meinen Geschmack wurde hier vieles etwas zu unnötig ausgeschmückt und erklärt.
Es war einfach nur langatmig und fast 90 Minuten beschäftigt sich der Film nur damit die einzelnen Personen und ihr Leben vorzustellen.
Grundsätzlich nicht verkehrt aber sowas kann wirklich schnell einfach nur langweilig werden.
Man wünscht sich bei Tarantino einfach Action und Blut und Drama. Das bekommt man hier zwar auch aber dann in geballter Form, viel zu schnell und sehr sehr spät.

Mal ganz davon abgesehen, dass ich wegen der nicht vorhandenen Pause fast verdurstet wäre.

Alles in allem war ich irgendwie doch etwas enttäuscht. Für mich war der Film einfach falsch aufgebaut und die wirklich guten Szenen kamen viel zu spät.
Die Story war für mich jetzt auch nicht so der Knaller und ich habe irgendwie mehr erwartet.
Denn eigentlich kann er es ja. Kill Bill fand ich super gelungen. Und auch Django war wirklich ein Film der richtig gut gemacht und von Anfang bis Ende spannend aufgezogen war.

Von der Besetzung her hat er sich aber wirklich tolle Schauspieler ins Boot geholt. Michael Madsen kennt man ja noch aus Kill Bill und Samuel L. Jackson spielt seine Rolle wirklich super gut und gelungen.
Bei manchen Personen fand ich die Synchronisierung allerdings wirklich grenzwertig. Das hörte sich teilweise extrem unprofessionell und unpassend an. Sehr enttäuschend.

Bei The Heightful Eight weiß ich nicht ob ich unbedingt ins Kino gehen muss oder ob man nicht einfach warten kann bis der Film über Netflix, Amazon Prime etc. auszuleihen ist.
Zu Hause auf der Couch ist der sicherlich genauso gut anzuschauen wie im Kino.


Für alle wahren Tarantino Fans sicherlich wieder ein Muss aber ich hoffe ihr seid nicht all zu enttäuscht.
Für alle nicht Tarantino Fans, ihr habt meiner Meinung nach nicht viel verpasst.

Was bei einer Hochzeit so alles schief gehen kann......



Ein oder auch zwei Jahre planen wir den wohl wichtigste Tag in unserem Leben.
Wir wälzen Zeitschriften, stöbern durch Foren und tauschen uns ständig mit unserem Umfeld aus.
Alles soll perfekt sein und 90% wünschen sich einen Tag wie im Märchen.

Es geht um den Tag aller Tage.......die Hochzeit!! Ein Traum wird wahr. Lange wartet man auf die Frage aller fragen um dann euphoriegetrieben und glückshormonschwanger ein "Ja" zu schreien :)

Wenn eine Braut mit der Hochzeitsplanung startet, dann tut sie das meistens mit Leib und Seele. Sie investiert unendlich viel Zeit, Schweiß und Blut. Sie will sich selbst verwirklichen und der Tag soll alles wiederspiegeln was sie empfindet.
Manche Bräute übertreiben es an der Stelle gerne ein bisschen aber auch das ist völlig normal.
Die einen gehen es bodenständig an, die anderen rasten völlig aus. Das ganze Umfeld reagiert schon völlig entnervt und manch einer spielt mit dem Gedanken die Braut in eine Irrenanstalt einweisen zu lassen.

Was viele Bräute aber im Zuge ihrer Planung gar nicht hören wollen und sich damit auch am liebsten gar nicht auseinander setzen möchten sind die Dinge die eben nicht nach Plan laufen.
Die sogenannten Pannen, wenn mal etwas nicht nach Plan läuft.
Auch hier sollte man vorbereitet sein und bloß nicht den Kopf in den Sand stecken. Die Welt muss nicht gleich untergehen nur weil die Rosen in einem blassen rosa und nicht in einem mittelkräftigen rosa sind.
Liebe zukünftige Bräute tut mir einen großen Gefallen und trainiert eure Gelassenheit. Es wird vielleicht etwas unvorhergesehenes passieren und damit solltet ihr umgehen können.
Nicht zur Brautzilla werden, tief einatmen und sich sagen "Gut, dann machen wir es eben anders".

Auf meinem Weg durch einige Hochzeitsforen im unergründlichen World Wide Web sind mir schon die interessantesten Situationen begegnet. Und dadurch, dass die Bräute immer anspruchsvoller werden und sich immer mehr ausdenken, was sie für ihre Hochzeit gerne hätten, kann eben auch immer mehr schief gehen.
Die Eistorte schmilzt euch unterm Hintern weg, der DJ hat sich einen Tag vor eurer Hochzeit den Magen im neuen Fischrestaurant verdorben und hockt nur noch auf der Schüssel und eure Schwiegermutter hat nach dem dritten Glas Sekt schon die Zunge deutlich zu locker hängen.
Alles Momente die wir nicht haben wollen und doch können sie passieren.

Mein liebstes Horrorszenario, besonders für die Sommerbräute, ist der Regen :) Jaaaaaa.....es kann regnen. Keine Braut wünscht es sich an ihrem besonderen Tag und doch, gerade in Deutschland, macht uns der Wettergott gerne einen Strich durch die Rechnung und da unser Wetter so vorhersehbar ist wie unser Tod müssen wir leider immer einen Plan B haben.
Wir haben uns eine wundervolle Location ausgesucht mit einem tollen Innenhof, einem Pool und ganz viel grün drumherum. Nützt einem aber alles nichts, wenn es schüttet wie aus Eimern.
Daher liebe Damen, achtet bei eurer Location immer auf eine Regenausweichmöglichkeit mit der ihr auch gut leben könnt.

Ein weiterer Punkt der durchaus schief gehen kann ist die Musikorganisation. Viele entscheiden sich für einen DJ der am besten direkt nach dem Essen für Stimmung sorgen soll. Einige, die einen DJ über eine Agentur buchen haben hier eine Absicherung, da im Notfall ein Ersatz-DJ einspringen kann. Aber, vielleicht hat man mit "seinem" DJ alle Lieder durchgesprochen und einen Ablauf des Abends geplant? Auch hier sollte man vorbereitet sein und nochmal alles schriftlich festhalten um den Ersatz-DJ eventuell neu einzuweisen.
Natürlich hat nicht jeder so einen Ersatz. Unser DJ war selbstständig und, wenn er krank gewesen wäre tja........dann hätten wir wohl selber singen müssen :D Wäre sicherlich auch interessant geworden aber die Party hätte bestimmt nicht bis 6 Uhr morgens gedauert.
Für solch einen Fall hilft eigentlich nur noch, dass Handy mit ausreichend Musik bestücken (Spotify, Amazon Music und Co.) irgendwo eine kleine Anlage organisieren und jemanden von den Gästen mit der Musikorganisation beauftragen.
Sicherlich nicht der Knaller aber besser als nix!


Was ich neulich erst gehört habe ist das fehlen der Trauzeugen. Grundsätzlich muss man heutzutage ja keine haben. Wenn man aber allerdings gerne welche hätte aber keine findet oder aus welchen Gründen auch immer sich keine im Umfeld anbieten ist das mehr als unglücklich.
So einen Fall kenne ich auch nicht wirklich persönlich aber mittlerweile gibt es ja alles!
Trauzeugen sind äußerst hilfreich als Organisatoren. Sie können super verschiedene Aufgaben übernehmen und die ganze Hochzeit etwas peppiger gestalten.
Wenn man das jetzt nicht hat kann man immer noch so genannte Zeremonienmeister benennen, oder man organisiert eben alles selbst.
Sicherlich ist das nicht schön und man fühlt sich nicht besonders wohl damit aber immer noch besser als eine schnarchige Feier.
Was für mich allerdings ein absolutes No Go ist, ist das selbst organisieren eines Junggesellenabschieds. Versteht mich nicht falsch aber entweder man bekommt einen organisiert oder man hat eben keinen.
Meistens ist ein JGA eine Überraschung, organisiert man diesen selbst entfällt der Überraschungseffekt ja schon mal völlig.
Falls man gerne seine unverheiratete Zeit verabschieden möchte, kann man ja zum Beispiel einen netten Abend gemeinsam mit seinen Freundinnen veranstalten.
Man lädt sie zu sich ein auf ein Sektchen und was zu essen oder geht mit ihnen irgendwohin. Aber ich würde das nicht unter dem Titel JGA laufen lassen. Das hat so ein bisschen den Eindruck gewollt aber nicht gekonnt.


Das Kleid könnte ebenfalls für böse Überraschungen sorgen. Meistens finden wir unser Brautkleid ca. 6 Monate vor der Hochzeit. Entweder ist es anpassbar oder muss in unserer Größe bestellt werden.
Ca. zwei Anprobetermine hat man dann noch vor der Hochzeit. Jetzt kann es passieren, dass man vor lauter Nervosität nochmal ordentlich abnimmt in der Woche vor der Hochzeit. Oder aber man futtert sich noch ein paar Kilos drauf. Und schwupps passt das Traumkleid nicht mehr so optimal.
Ein nicht perfekt sitzendes Brautkleid, kann einem wirklich den Tag versauen. Entweder ihr lauft irgendwann blau an und fallt vor lauter Luftmangel in Ohnmacht oder aber ihr haltet andauernd das Kleid fest aus Angst plötzlich oben ohne dazustehen.
In diesem Fall ist es schon mal super, wenn man ein Kleid zum schnüren hat. Hier bietet sich nämlich in beide Richtungen ein gewisser Spielraum. Man kann sich so etwas mehr entspannen und muss nicht auf jedes Kilo achten.
Habt ihr euer Kleid vom Brautladen mit nach Hause genommen schlage ich vor es auf jeden Fall zwei Tage vor der Hochzeit nochmal kurz anzuprobieren um keine böse Überraschung zu erleben.


Wogegen wir uns leider auch nicht wehren können sind über Nacht auftauchende Pickel. Es gibt sicherlich die ein oder andere Braut die am Hochzeitsmorgen aufgewacht ist und sich über Nacht ein roter, strahlender Hügel im Gesicht gebildet hat.
Tja, gegen sowas sind wir leider nicht gewappnet. Und unser Zukünftiger kennt und sicherlich auch mit Pickeln im Gesicht. Hier kann ich nur empfehlen abdecken was das Zeug hält.
Am besten auch einen Abdeckstift und Make Up in der Notfalltasche immer dabei haben.
Camouflage Make Up kann hier wahre Wunder bewirken. Damit kann man sogar Tattoos perfekt verschwinden lassen, wieso dann nicht auch unliebsame Pickel :)



Ihr seht für fast jede Situation gibt es eine Lösung und einen Notfallplan. Und falls am Tag der Tage doch mal was schief geht versucht es einfach mit Humor zu nehmen.
Jeder Hochzeitstag ist einzigartig und er wird euch egal was passiert immer als etwas besonderes im Gedächtnis bleiben.
Ich denke heute immer wieder gerne an den Tag zurück. Obwohl meine Einlaufmusik erst eingesetzt hat als ich quasi schon fast vor meinem Mann stand.
Obwohl ich mit meinen hohen Hacken regelmäßig in den Maulwurfhügeln versinkt bin bei unseren Paarfotos auf dem Feld und auch obwohl keiner getanzt hat, weil alle lieber Draußen saßen bei dem tollen Wetter.........meine Hochzeit war einfach toll. Und ich würde es nicht anders machen und anders haben wollen.

Was tu ich mir da eigentlich an?.....

.....genau dieser Satz ist mir eben gerade durch den Kopf gegangen, als die Spartan Race Facebook Gruppe mich daran erinnerte "Noch 6 Wochen bis zum Spartan Race München".
Jippieh, was bin ich aufgeregt.

Wer jetzt lauter Fragezeichen vor dem inneren Auge hat, den kläre ich gerne auf.
Ich habe auf meinem Blog ja schon den ein oder anderen Beitrag zum Spartan Race geschrieben. Dies ist ein Hindernislauf, den es in drei Schwierigkeitsstufen gibt und der überall auf der Welt statt findet.
Der Hase hat letztes Jahr alle drei Läufe absolviert und ich habe ihn natürlich dabei begleitet.
Dabei wurde ich ein klein wenig mitgerissen. Das mitfiebern und beobachten der Teilnehmer, wie sie sich durch die Hindernisse kämpfen und dann am Ende freudestrahlend voller Adrenalin ins Ziel einlaufen hat mich einfach gepackt.
Aber eigentlich war es nur ein zaghaftes mit jubeln und ein paar mal habe ich den Satz fallen lassen "Da würde ich auch mal mit machen".
Konnte ja keiner ahnen, dass der Hase das direkt wörtlich nimmt und mich dann auch noch eigenhändig anmeldet.

Ein zurück ist jetzt jedenfalls nicht mehr möglich und wie heute gelesen in 6 Wochen ist es soweit im Münchener Olympia Park. Ich mache mir jetzt schon vor lauter Angst in die Hose und habe keinen blassen Schimmer wie ich das überstehen soll.
Dass der Hase mich die komplette Strecke trägt muss ich mir leider auch abschminken. 
Wie ich +- 6 Kilometer joggen soll und das als Regenerationsphase nutzen soll ist mir auch noch schleierhaft. Aktuell habe ich nach 20 Minuten joggen einen Herzschlag wie ein Presslufthammer und mein Kreislauf kracht dermaßen in den Keller, dass ich zu nichts mehr fähig bin.
Ich war schon froh, dass ich unter der Dusche nicht einfach kolabiert bin.
Mich irgendwo hochziehen ist irgendwie auch noch nichts so ganz umsetzbar. Ich wünschte ich würde nur 10kg wiegen und würde mich leicht wie eine Feder anfühlen.
Tja........das werde ich in 6 Wochen wohl nicht mehr schaffen.

Aber irgendwie ist es ja schon eine Herausforderung an mich selbst. Ein austesten, ob ich dem ganzen gewachsen bin bzw. sowas erfolgreich hinter mich bringen kann.
Gut, wenn ich einmal im Tumult mitlaufen ist es fürs aussteigen eh zu spät. Dann muss ich mich da irgendwie durchquälen.
Wobei ich auch kein Problem damit hätte Diva-mässig die Strecke zu verlassen und am Rand das ganze zurück zu laufen :)
Oder ich bleib einfach liegen und lasse mich am Ende vom Aufräumtrupp aufsammeln.

Schlimm ist eigentlich, dass Pobbes hoch kriegen. Sich zu motivieren zu trainieren und sich vorzubereiten. Ich habe ja sowieso schon mit meinem inneren Schweinehund zu kämpfen und wir liegen und regelmäßig in den Haaren. Jetzt wird das ganze Training nur noch intensiver.
Eigentlich müsste ich täglich irgendwas machen. Joggen, Kraftraining usw. dazu am besten weniger essen und keinen Alkohol..........what???
Mein Bierchen am Abend ist mein Highlight nach einem anstrengenden Tag.
Und jeden Tag Sport geht echt zu weit. Immerhin habe ich vor knapp 6 Monaten noch gar nichts sportliches in meinem Alltag gehabt außer der Gang in die Küche und zurück :)


Naja, ich denke da hilft nur Pobacken zusammen kneifen und ran an den Speck. Da muss ich jetzt durch und am besten in einem Stück und so gut wie möglich :)
Das wichtigste habe ich jetzt erstmal angepackt.......das Outfit :D
Genau, Frau muss ja schließlich auch bei einem Hindernislauf anständig und passend gekleidet sein.
Da der Spartan Race von Reebok gesponsert wird habe ich mir dort auch direkt mal die passende Bekleidung bestellt.
Hier mal mein eventuell (wenn alles passt) zukünftiges Outfit:



Bei der Hose bin ich mir noch etwas unsicher. Eigentlich hätte ich gerne eine lange Hose. Bei den aktuellen Temperaturen muss ich leider davon ausgehen, dass es im April schweinekalt sein wird in München.
Allerdings, wenn ich einmal nass bin ist es auch egal ob lang oder Capri. Und beim laufen wird mir sowieso früher oder später ziemlich warm :)
Wahrscheinlich schwitze ich schon nach den ersten 5 Metern......



Das Oberteil ist wirklich super. Es muss eng sitzen, damit man sich gut bewegen kann. Das Material ist elastisch und absorbiert den Schweiß. Es speichert die Wärme und somit denke ich ein super Begleiter für den Lauf.
Allerdings ist es auch nicht gerade günstig. Hier hadere ich etwas, denn man muss unter anderem unter Stacheldraht kriechen und dabei kann so ein Shirt auch mal einreißen oder ein Loch davon tragen.
Wäre eigentlich fast zu schade......



Die Handschuhe sind wichtig, da sie das Handgelenk schützen und mit Gelpads auf den Innenflächen den nötigen Halt geben. Da man über viele Hindernisse klettern muss ist so ein Schutz sicherlich nicht verkehrt. Auch beim hangeln von einer Stange zur nächsten bieten sie besseren Grip als mit nackten Händen.
Allerdings habe ich hier aus Erfahrung vom Hasen gelernt, dass es sehr kontraproduktiv ist, wenn die Handschuhe nass sind. Dann hat man damit nämlich überhaupt keinen Halt mehr und rutscht direkt ab.
Mal schauen wie ich das Problem hier löse......

Die Schuhe sind mit das wichtigste Bekleidungsstück beim Hindernislauf. Er muss Stabilität bieten aber auch Flexibilität und eine bequeme Passform.
Meinen Schuh hatte ich schon beim joggen an und ich bin sehr begeistert. Die Federung ist super und man fühlt sich rundum wohl und hat einen guten Halt.
Ich finde ihn eigentlich auch schon fast zu schade ihn mit Matsch, Schlamm und Wasser zu besudeln aber beim Hasen habe ich gesehen, dass man sie sehr gut reinigen kann.
Ich hoffe er lässt mich bei meinem ersten Lauf nicht im Stich.


So also ausgestattet wäre ich dann quasi schon mal. Jetzt muss ich mich nur noch durchringen regelmäßig zu trainieren und alles zu geben. Meine Ausdauer macht mir nach wie vor am meisten sorgen. Allerdings habe ich schon so viele Menschen dort mit laufen sehen, die mir sehr ähnlich sind oder deutlich kräftiger waren als ich. Da habe ich immer gedacht, wenn die das schaffen, dann kann ich das auch.
Hoffen wir mal das es auch so ist :)

Das verflixte siebte Jahr - halb so schlimm

Viele Paare fürchten sich vor dem berühmten verflixten siebten Jahr. Ob hier jetzt das siebte Beziehungs- oder Ehejahr gemeint ist weiß keiner so genau.
Streng genommen würden wir dann ja zweimal ein siebtes Jahr durchmachen. Oh mein Gott.

Statistisch gesehen kann nicht bewiesen werden, dass das siebte Jahr irgendeinen Einfluss bzw. irgendeine Auswirkung auf ein Paar hat. Es ist denke ich vielmehr der Kopf, der uns hier übel mitspielt.
Irgendwann kam der Mythos über das verflixte siebte Jahr an die Oberfläche und seit dem fürchten sich immer mehr Paare davor. Sie beschreien es geradezu, dass in diesem Jahr irgendwas schief geht, anders läuft oder eben der Wurm drin ist.

Dabei sind wir es selbst die uns das einreden. Eigentlich ändert sich nichts. Man kennt sich nach 5 Jahren genauso wie nach 7. Man hat den gleichen Partner vor sich sitzen. Sicherlich ist man nicht mehr frisch verliebt und den Schmetterlingen sind ein bisschen dem Alltag gewichen. Aber zugegeben ob 5 oder 7 Jahre macht meiner Meinung nach keinen Unterschied.
Es ist also eher die Gewohnheit und die Langeweile die uns auseinander bringt und da ist es vollkommen egal ob nach sieben oder zehn Jahren.
Wichtig ist was wir dagegen tun und wie wir miteinander umgehen.

Es ist schon eine Herausforderung eine Beziehung oder auch Ehe spannend und aufregend zu gestalten und das 7 Tage die Woche 24 Stunden. Eigentlich ist das auch fast unmöglich aber man sollte nie aufgeben. Eine Ehe und auch eine Beziehung sind harte Arbeit und kosten viel Zeit und Kraft. Man sollte sich nicht als selbstverständlich sehen und versuchen auch immer mal wieder aus dem Alltag auszubrechen. Sei es durch Urlaube, Wochenendtrips oder einfach mal nett essen gehen.
Dabei sollte auch das miteinander reden nicht zu kurz kommen, denn genau das ist es, was meiner Meinung nach den Unterschied zwischen einer gut funktionierenden Beziehung/Ehe macht und einer nicht funktionierenden.


Aber wieso komme ich eigentlich auf das Thema? Der Hase und ich haben heute Jahrestag. Wir sind seid 7 Jahren zusammen und streng genommen haben wir ab morgen das siebte Jahr überstanden. Am 01.03. 2009 sind wir ein Paar geworden. Somit haben wir nun sieben gemeinsame Jahre hinter uns und davon fast drei Ehejahre.
Wahnsinn was für eine lange Zeit. Damals war ich unschuldige 21 Jahre alt :) Okay unschuldig nicht wirklich aber verdammt jung :)
Aber ich möchte keines dieser Jahre missen und auch das siebte Jahr hat überhaupt nicht weh getan, wenn man es sich nicht dauernd vor Augen hält und es einfach nimmt wie es ist.
Und genau das haben wir getan. We survived quasi!


Wir sollten uns also nicht von der Zahl sieben abschrecken lassen. Meistens beginnen die ersten Probleme schon nach dem dritten Beziehungsjahr und bei Ehen zwischen dem dritten und sechsten Ehejahr.
Wie wäre es wenn wir einen neuen Mythos in die Welt setzen? Liebe Paare scheiß auf das verflixte siebte Jahr, dass dritte Jahr ist das vor dem ihr euch fürchten müsst. Ihr habt es alle nur nicht erkannt :)

Nein, natürlich völliger Unsinn. Es gibt immer Berg- und Talfahrten in einer Beziehung und man muss die Welle eben surfen wie sieh kommt........okay eine Metapher zu viel vielleicht.
Was ich sagen will, gebt euch einfach nicht zu schnell auf.
Klar, wenn man nicht mehr glücklich ist dann ist das eben so und man muss dann auch nicht zwanghaft zusammen bleiben nur weil man nicht aufgeben möchte. Aber vielleicht gibt es den ein oder anderen Punkt an dem man arbeiten kann bevor man eine Beziehung über den Haufen wirft. Sich trennen ist leicht, meistens, aneinander und miteinander zu arbeiten viel schwieriger.

Ich möchte euch also Mut machen, dass siebte Jahr kann man ganz ohne Aua und Wehwehchen überstehen :)


In diesem Sinne einen wundervollen Jahrestag mein Schatz und auf in die nächsten sieben Jahre!