Getestet: Lizza - die Low Carb Pizza


Vor kurzem haben der Hase und ich uns an die "Lizza" gewagt.
Bekannt wurde diese Low Carb Pizza durch die TV Serie "Die Höhle der Löwen", einer Show in der Menschen, so genannten "Promis" neue Ideen vorstellen und verkaufen, bzw. die Promis sich einkaufen können.

Matthias und Marc sind die Gründer von "Lizza" und haben in eben dieser Serie mit gemacht und wie man so liest auch sehr erfolgreich.
Entwickelt haben sie einen Pizzateig aus Lein- und Chiasamen, die damit glutenfrei, Low carb, vegan und ohne Zusatzstoffe ist.
In der heutigen Zeit haben sie damit absolut den richtigen Nerv getroffen. Healthy Food ist absolut im Kommen und immer mehr Menschen setzen sich intensiv mit dem auseinander was sie essen.
Gerade schnelle Gerichte, die dann auch noch gute Nährstoffe haben und keine Kalorienbomben sind, kommen hier besonders gut an.

Da wir gerne neues ausprobieren, besonders, wenn es auch noch gesund ist hat uns diese Idee direkt angesprochen.

Als wir beim einkaufen im Supermarkt, die Lizza dann entdeckten wurde sie direkt eingepackt.
Wir haben zwei Platten gekauft und ein Glas Soße. Soße kann man natürlich auch nach belieben selbst machen aber wir dachten uns, wenn schon dann komplett.
Die Lizza ist eigentlich ganz vielseitig also man muss sich nicht mit Pizza aufhalten, auch Lebkuchen, Döner usw. sind möglich.
Auf der Lizza Homepage findet man eine große Sammlung an Rezepten.



Wir haben dann mit der Zubereitung der Lizza begonnen. Der Boden wird zuerst gebacken. Danach mit der Soße bestrichen und nach Herzenslust belegt. Anschließen nochmal in den Ofen und schon ist sie fertig.
Wir waren sehr gespannt und ich muss sagen optisch hat sie schon recht viel her gemacht und uns das Wasser im Mund zusammen laufen lassen.


Tja, geschmacklich wurden wir mehr als enttäuscht. Aber natürlich ist alles Geschmackssache. Schon nach den ersten Bisschen wusste ich nicht ob ich es wieder ausspucken oder einfach runter schlucken soll. Dass ein Teig aus Lein- und Chiasamen nicht so knusprig wird wie der einer normalen Pizza, okay. Kann ich gut mit leben.
Aber die Konsistenz war richtig teigig, an den Rändern kross aber in der mitte weich.
Der Geschmack selbst war gruselig. Für mich hat das erschreckenderweise richtig künstlich geschmeckt. Ich hab wirklich keinen Bisschen mehr runter bekommen. Es hat mich an eine Mischung aus Knete und rohen Brotteig erinnert. Vom Geschmack her fallen mir einfach keine vernünftigen und passenden Worte ein.
Auch die Soße hat es nicht raus gerissen oder erträglich gemacht. Da mache ich mir aus passierten Tomaten, Gewürzen und Knobi lieber eine selbst.

Irgendwann habe ich den Belag runter gekratzt und so pur ohne Boden gegessen. Ich bin wirklich nicht empfindlich und esse auch schon mal etwas zu ende was mir nicht so richtig schmeckt aber hier ging kein Bisschen mehr runter.
Dem Hasen ging es ähnlich und so haben wir am Ende den Boden liegen lassen und Gemüse mit Käse überbacken gegessen.
Leider eine richtige Enttäuschung.
Sicherlich gibt es genug Menschen denen die Lizza schmeckt und die anders empfinden. Für mich und den Hasen wird es definitiv bei diesem einen Versuch bleiben.

Etwas später habe ich die Variante einer Pizza mit dem Boden aus Thunfisch, Ei und Hüttenkäse probiert und war mehr als positiv überrascht. Schön knusprig, leckerer Geschmack und gar nicht nach Thunfisch und super sättigend.
Für mich bisher die beste Alternative zu einer normalen Pizza, wobei die einfach nichts ersetzen kann. :)

Was sind eure Erfahrungen mit Lizza? Schon getestet? Daumen hoch oder eher nie wieder?


Das weit verbeitete Trauzeugen-Drama


"Ein Trauzeuge ist eine benannte Person, die bei einer Eheschließung anwesend ist und diesen Rechtsakt durch Unterschrift bezeugt."

So viel zur dem was Wikipedia und als Definition für den Begriff "Trauzeuge" entgegen schleudert.
Liest sich jetzt nicht wirklich spektakulär und hat irgendwie nichts mehr mit dem zu tun was heutzutage von diesem Begriff erwartet wird.
Eigentlich möchte ich auch heute eher auf die weibliche Trauzeugin eingehen. Nichts für ungut meine lieben Bräute und Damen aber wir wissen alle Männer sind da weitaus unkomplizierter als wir.
Die erwarten eigentlich nix von ihrem Trauzeugen. Außer einem coolen Junggesellenabschied mit genug Bier und was anständigem zu essen! :) Feddisch!
Der männliche Trauzeuge muss den Bräutigam am Hochzeitstag nicht mit auf Toilette begleiten, er muss nicht beim Anzugkauf dabei sein und er muss (und soll am besten auch auf keinen Fall) die Organisation der Feier übernehmen und überwachen.

Bei den weiblichen Trauzeuginnen gestaltet sich das Thema schon etwas schwieriger. Und der Grund für meinen heutigen Post ist mein stetiges und nicht mehr zu stoppendes Kopfschütteln, wenn ich mitbekomme was heutzutage von einer Trauzeugin alles erwartet wird........ja, dass sie sogar ausgetauscht werden! 
Mal ehrlich, tauscht ihr euren Bräutigam auch einfach aus, wenn der nicht so funktioniert wie gewünscht? Okay, manche machen das sicherlich aber es ist zum Glück nicht die Norm.

Aber fangen wir ruhig von vorne an. Männlein und Weiblein beschließen zu heiraten. Und schon stellt sich die Frage "Wer wird Trauzeugin"? Meistens hat man schon seit langer Zeit jemanden im Kopf aber nun wird es konkret.
Bei einigen wird es die Schwester, bei anderen die beste oder eben langjährige Freundin. Wir sind nervös und freuen uns auf den Moment in dem wir der ausgewählten Person die freudige Nachricht bekannt geben können.
Da gibt es schon die erste Kriese, wenn die Begeisterung über die Ernennung zur Trauzeugin nicht so ekstatisch ausfällt wie erwartet. 
Man muss sich als Braut aber auch mal überlegen unter welchem Druck, dann heutzutage so eine Trauzeugin steht. Ganz ehrlich, ich wüsste auch nicht ob ich mich freuen würde und ob ich es als Ehre oder als Bürde ansehen würde. Sicherlich es ist toll, dass sich die Braut Gedanken gemacht hat und auf mich gekommen ist aber ich trage ab jetzt eine enorme Verantwortung........für fast alles!

Der richtige Weg wäre meiner Meinung nach, nach der Benennung der Trauzeugin sich irgendwann mit dieser hinzusetzen und zu besprechen was man sich als Braut so wünscht und im Kopf hat was die TZ (Trauzeugin) alles machen soll und wo sie überall anwesend sein soll.
Mädels es gab alles schon. Beschwerde, dass die TZ nicht mit gebastelt hat, dass sie nicht überall mit zu jeder Location kam usw.
Das ist eine Sache der Absprache. In erster Linie heiraten Männlein und Weiblein und die sind für die Organisation verantwortlich.
Wenn man jetzt seine TZ überall mit hin schleppen will, sollte man sie auch vorher darauf vorbereiten. Die haben nämlich idealerweise trotzdem noch ein eigenes Leben und ihr heiratet nicht sie :)
Erspart eurer TZ also einige Schweißausbrüche und bereitet sich ein bisschen darauf vor, was ihr euch so von ihr WÜNSCHT.
Ich betone das Wort wünschen, denn darum geht es. Ums wünschen und nicht erwarten :) Erwarten könnt ihr z.B. von eurem Zukünftigen, dass er JA sagt.

Richtig schockiert bin ich ja, wenn ich lese, dass Bräute ihren TZ´s das Amt gekündigt haben (da muss ich schon beim schreiben schmunzeln).
Mal ehrlich, dass ist doch keine Kosmetikerin, Installateurin oder sonst irgendeine Dienstleisterin, die ihr bei unzufriedener Arbeit einfach kündigen könnt? 
Ihr habt euch doch (hoffentlich) irgendwann etwas dabei gedacht diese Person als TZ zu wählen. Wieso nimmt man das jemandem dann einfach wieder weg? Sprecht doch einfach miteinander, wenn etwas nicht so läuft wie ihr euch das vielleicht vorgestellt habt.
Der Ehemann sagt ja auch nicht "Willst du mich heiraten" und zwei Wochen später kommt "Du, ich möchte dich eigentlich nicht mehr als Ehefrau, du freust dich zu wenig und du engagierst dich irgendwie nicht genug" :) Okay, übertrieben aber so muss man das vielleicht mal darstellen.

Fakt ist, das Amt der Trauzeugin ist nicht leicht und auch nicht mehr so wie früher. Dem ganzen wird heute eine enorme Bedeutung beigemessen und viele Damen reagieren etwas verhalten. Vielleicht aus Angst zu versagen, die Braut zu enttäuschen oder vielleicht auch die Freundschaft zu gefährden. Gab es leider alles schon.
Deshalb liebe Mädels atmet mal tief durch und erinnert euch daran es ist immernoch eure Freundin, Schwester egal, jedenfalls ein Mensch der euch nahe steht und der für euch etwas besonderes ist ;)


Was wär ich nur ohne dich.......

Wie oft komme ich nach einem Arbeitstag voller Mist genervt nach Hause und alles was ich mir wünsche ist alleine sein.
Eine eigene Wohnung mit Stille und Einsamkeit. Ich sehne mich nach Ruhe und möchte niemanden um mich herum haben.
Selbst, wenn du meine Stimmung einschätzen kannst und mich nicht ansprichst bist du trotzdem da und in dem Moment empfinde ich die Anwesenheit anderer Menschen als anstrengend.
Wir leben seit 7 Jahren zusammen in mal größeren und mal kleineren vier Wänden. Man gewöhnt sich daran, dass da noch jemand ist. Man lebt da mit.
Ich genieße dann die Tage, wenn du auf Geschäftsreise bist. Ich stundenlang in der Wanne liegen kann und abends irgendeinen komischen Müll im Fernsehen anschaue während ich eingemummelt auf der Couch liege.

Doch dann gibt es diese Tage in denen ich das Gefühl habe es reißt mir den Boden unter den Füßen weg. In denen ich mich hilflos fühle, weil ich unglücklich mit gewissen Teilen meines Lebens bin und ich mich gefangen fühle. Ich merke wie es mich belastet und auf meine Stimmung drückt.
Doch du nimmst mich in den Arm, sagst mir das alles wieder gut wird und das du hinter mir stehst und für mich da bist egal was passiert.
Wenn ich auf deiner Brust liege, deinen Herzschlag spüre und deinen Geruch rieche, dann weiß ich, dass ich zu Hause bin. Ich weiß, dass egal was auch immer passieren wird, wir werden es zusammen durchstehen und mit dir an meiner Seite kann mir nichts passieren.

Und gleichzeitig habe ich ein schlechtes Gewissen, weil ich manchmal so unfair bin und so egoistisch denke. Weil ich zickig reagiere und einfach nur allein sein will. Dass ich manchmal denke, dass du störst und dabei weiß ich doch genau ich wäre eigentlich nichts ohne dich. Ohne unsere kleine Welt und die Dinge die uns beide zu etwas besonderem machen.
Wer würde mich in den Arm nehmen und mir sagen das alles wieder gut wird? Wer würde mich ermuntern und ermutigen meine Träume zu verwirklichen, wenn der Rest der Welt mir sagt ich bin verrückt? An wessen Brust würde ich mich kuscheln um Schutz zu suchen und Kraft zu tanken, wenn mal wieder alles doof ist? Ganz genau...........es würde etwas fehlen. Nämlich der tollste Ehemann auf der Welt.

Und doch weiß ich ich werde hin und wieder unfair und unmöglich sein. Ich werde zickig reagieren, weil ich mich mal wieder selbst nicht leiden kann und ich werde mich nach Ruhe und Zeit für mich allein sehnen.
Aber du wirst das einstecken, mich toben lassen, deinen Teil denken und belächeln, dass der Zwerg mal wieder seine 5 Minuten hat. Du wirst mich in den Arm nehmen, wenn ich reumütig wieder angekrochen komme und du wirst mir helfen meine kleine Welt wieder aufzubauen, wenn ich das Gefühl habe, dass wieder alles in Schutt und Asche liegt.

Denn solange ich noch diese Momente habe in denen mir schmerzlich bewusst wird wie unfair ich manchmal bin und ich mir bewusst mache, dass du nicht selbstverständlich bist, solange gibt es nichts was zwischen uns kommt.

Denn du bist meine kleine, große Welt und ich liebe dich von ganzem Herzen!


Manchmal ist alles so........Blubber

Keine Ahnung wie ich jetzt auf das Wort "Blubber" gekommen bin aber mir ist einfach kein nettes Wort eingefallen bzw. kein nicht Schimpfwort. Deswegen habe ich es einfach "Blubber" genannt.

Der Spruch zu meinem heutigen Tag ist übrigens der:



Finde ich äußerst passen und manchmal bete ich ihn wie ein kleines Mantra vor mich hin.
Kennt ihr das, wenn euch die Menschen um euch herum einfach nur so dermaßen auf die nerven gehen. Und das blöde ist ihr könnt sie nicht los werden.
Ich kann nicht einfach aufstehen und gehen so nach dem Motto "Nö, heute habe ich keine Lust mehr auf euch Nasen, ich gehe jetzt einfach".
Wäre sicherlich ein cooler Abgang hätte aber auch bestimmt seine Konsequenzen.

Manchmal ertrage ich mein Umfeld einfach nicht, dabei rede ich eher vom beruflichen Umfeld, denn privat kann ich mir meine Mitmenschen ja um Glück aussuchen. Bzw. bewusst entscheiden mit wem ich meine Zeit verbringen möchte und mit wem nicht.
Beruflich ist das leider nicht so einfach. Also sitze ich hinter meinem Monitor und versuche alles um mich herum auszublenden. Ist leider nicht unbedingt meine Stärke und so erlebe ich ein Wechselbad der Gefühle. Zorn, Unverständnis, Abneigung und Fluchtinstinkt.
Ich sitze hier echt teilweise kopfschüttelnd und versuche nicht meine eigene Zunge durchzubeißen oder zu verschlucken.

Das manche Menschen aber auch so überhaupt gar keine Selbstreflektion haben. Ich schwöre euch die würden teilweise schreiend vor sich selbst weglaufen. So sehr würden die sich vor sich selbst erschrecken. Oder wahrscheinlich auch nicht. Die finden sich wahrscheinlich bei einer Selbstbetrachtung immernoch sau cool und verstehen nicht warum sich nicht alle Menschen darum reißen in ihrer Nähe zu sein und ihre Aufmerksamkeit zu genießen.
Ich will mich da ja gar nicht rausnehmen. Wir hatten meinen Post erst vor kurzem mit der Eigenwahrnehmung, wobei ich mich da immer für mich schäme, wenn ich z.B. gröhlend im Auto sitze. Sicherlich, ich würde mich manchmal auch wundern, wenn ich neben mir stehen könnte und meine Gestik und Mimik mal genauer unter die Lupe nehme. Aber um mich gehts hier ja gerade nicht. Und ich kann ja mit mir selbst verdammt gut leben :)
Bleibt mir ja auch nichts anderes übrig.

Naja, jedenfalls übe ich derweil immer so eine Art Selbstmantra aus, quasi mache ich mein eigenes Gehirnyoga und beruhige mich innerlich selbst nicht alles an mich ran zu lassen. Und vor allem was ganz wichtig ist......meine Klappe zu halten. Früher habe ich noch etwas geistreiches, zustimmendes vor mich hin gemurmelt, wenn mal wieder einer um mich herum Wortgrütze hervor gebracht hat. Heute bemurmel ich mich selbst einfach mal nix zu sagen.
Ich bestrafe sie mit schweigen. Gut, sicherlich merken sie dadurch auch nicht, dass sie komisches Zeug von sich geben aber ich mache mich auch nicht zum Mittäter :)
Ein bisschen besser fühle ich mich dadurch ja schon. Hält nicht lange an aber immerhin.
So quäle ich mich dann durch den Tag und bin froh, wenn ich mich in meiner freien Zeit wieder mit Menschen umgeben kann die mich nicht auf eine so unangenehme Weise fordern und mit denen ich die Zeit einfach genieße :)
Man sollte viel mehr das machen was einen erfüllt und einem Freude bereitet. Gut, arbeiten müssen wir alle und aussuchen können wir uns unser Umfeld auch nicht immer.
Aber ich kämpfe für mehr Gelassenheit im Kampf gegen Menschen die uns in den Wahnsinn treiben :)




Wie ist das bei euch so? Bin nur ich so merkwürdig drauf?

Wir werden 60 und brauchen eure kreativen Ideen

Der Hase und ich werden nächstes Jahr beide 30. Und da wir nur 15 Tage auseinander liegen haben wir beschlossen auch gemeinsam zu feiern. So kann man zwei fliegen mit einer Klappe schlagen und da wir etwas größer feiern wollen bietet sich eine gemeinsame Feier an.

Eine Location und einen Termin haben wir auch schon ausgeguckt. Wir werden meinen Geburtstag nachfeiern und dann in den Geburtstag vom Hasen reinfeiern.
Das einzige was uns noch fehlt ist ein Motto für die Party.
Das sollte möglichst gut zu uns passen und umsetzbar sein mit Kleidung und Musik und Deko.
Hier sind wir uns noch nicht so ganz einig. Ein paar Ideen haben wir schon mal gesammelt aber vielleicht haben ja ein paar Leserinnen oder auch Leser meines Blog eine zündende Idee auf die wir bisher noch nicht gekommen sind.

Hier mal unsere bisherigen Gedanken-Ergüsse:

1) 60er Party: Da wir nun mal beide 30 werden und wenn man 30 und 30 addiert kommt man auf.......richtig 60 :) Daher hielten wir das für ein sehr passendes Motto und wollten im Stil der 60er Jahre feiern.
Allerdings passt diese Zeit nun so überhaupt nicht zu uns. Eher zu unseren Eltern, denn wir waren da noch nicht mal in Planung.
Den Kleidungsstil, also Flower Power und Rockabilly finden wir beide ganz cool. Da gibt es auch echt coole Kleidungsideen gerade für die Damen :) 
Allerdings wird es bei der Musik schon wieder schwierig. Wie reiße ich unsere Gäste mit 60er Musik mit und bombadiere die Tanzfläche? Ich denke, dass wird eher weniger passieren, zumal unsere Freunde und auch wir sicherlich nicht einen einzigen Text mit singen können.
Also vielleicht doch nicht so das geeignete Motto für unsere Party?



2) Die 80er Party: Eine Alternative zur 60er Party wäre die 80er Party. Wir sind beide Baujahr 1987 und von daher würde dieses Motto sicherlich auch passen.
Die Musik ist natürlich der Knaller und ideal zum feiern und mit singen. Kleidungstechnisch jetzt sicherlich nicht der ober Knaller. Dennoch Cindy Lauper ist ja auch kult und diese engen Trainingsanzüge mit Stirnbändern können auch ein richtiger Hingucker sein. Allerdings feiern wir ja so gesehen jedes Jahr 80er Party, bzw. könnten wir, wenn wir wollten. Denn unser Geburtsjahr ändert sich ja nicht. Und mit dem runden Geburtstag hat es in diesem Sinne dann auch nix mehr zu tun.


3) Köln trifft (meets) Hessen: Ein ganz anderes Motto und weder auf den 30sten noch auf das Geburtsjahr bezogen wäre dieses hier. Wie manche wissen kommt der Hase aus Köln und ich bin in Hessen aufgewachsen und dort leben wir auch aktuell. Es wäre also irgendwie ein Motto, dass für uns beide und unsere Herkunft steht. Sonderlich spannend kann man das allerdings nicht gestalten. Das fängt meiner Meinung nach bei der Kleidung schon an. Die Kölner könnten direkt im Karnevalskostüm oder als Funkemariechen kommen aber was machen oder haben die Hessen? Wirklich gut aufgestellt sind wir da nicht.
Und ganz ehrlich, wenn man ein kölner Funkemariechen neben die hessische Frau Rauscher stellt ist das nicht unbedingt vorteilhaft.

                                                      

Ihr seht was ich meine? Nicht unbedingt etwas in das man sich als hessisches Mädchen verwandeln möchte. Dann kann ich widerum auch meinen 60sten feiern :D

Und auch essenstechnisch sind Köln und Hessen nicht unbedingt die Gourmet-Bundesländer. Handkäs und Himmel und Äd, na lecker, da wird es für mich sicherlich ein Abend des hungerns.



Ihr seht so richtig die zündende Idee haben wir noch nicht gefunden. Bei mir steht fest, die Idee muss stylbar sein. Ich möchte da alles organisieren können und das Motto voll durchziehen. Also auch die Einladung, der Deko usw. Das muss einfach rundum passen und stimmen.


Habt ihr noch eine Idee? Oder welches Motto würdest ihr denn nehmen?

Interessante Erkenntnisse über mich selbst!

Das ich manchmal etwas merkwürdig bin und nicht unbedingt einfach, introvertiert und anpassungsfähig ist mir durchaus bewusst.
Trotzdem gibt es immer wieder Situationen in denen ich mir selbst auffalle. Also in denen ich mir denke........"Achje, so eine bist du also?" oder manchmal auch "Geil, zu denen gehörst du also!".
Das kommt immer auf die Situation an, ich kann nicht planen wann es passiert aber es ist wie in den Comics von früher wo eine kleine Glühbirne erscheint und dein Gesichtsausdruck pures Staunen ausdrückt.
Der Moment wo du quasi deinen Körper verlässt dich eine Runde lässig neben dich flätzt und mal so schaust was du da so eigentlich treibst.
Glaubt mir, manchmal sind die Beobachtungen erschreckend. Nicht, dass das meinem Umfeld Hin und Wieder auch auffällt. Schlimmer ist es, wenn es mir selbst bewusst wird. Man ertappt sich quasi beim eigenen fremd schämen. Skurril, ich weiß.

Hier mal ein Beispiel, damit ihr nicht denkt ich schreibe absolut wirres Zeug. Wobei auch das mal vorkommen kann, wenn ich keine Zeit habe meinen Gedankensalat zu sortieren.

Neulich war ich auf dem Rückweg vom Fitnessstudio nach Hause. Ich saß im Auto und das Radio lief in einer guten Lautstärke. Ich höre wie immer Planet Radio und wie jedes Mal ärgere ich mich darüber, dass irgendwie immer der gleiche Senf gespielt wird und mit entgegen dudelt.
Und dann frage ich mich wo dieses andere Geräusch herkommt. Wie eine Art dauerndes Summen.........bis es mir klar wird.........ICH bin es. Denn ich singe seit kontinuierlich 5 Songs lauthals mit. Egal ob ich den Text nun beherrsche oder nicht. Völlig egal, bei Textaussetzern singe oder summe ich eben die Melodie mit.
Und da wird mir bewusst ich bin ein nerviger Mitsinger :) Das war schon irgendwie eine komische Erkenntnis, dass ich nicht mal 5 Minuten in meinem Auto sitzen kann ohne die Klappe zu halten.
Zu Hause sitze ich ja auch nicht allein auf der Couch und fange an mit mir selbst zu reden......oder?
Irgendwie war ich schockiert und auch irgendwie wieder nicht. Ich kenne mich ja ganz gut, deswegen hat mich diese Beobachtung am Ende auch wieder nicht gewundert.



Nächstes Szenario ergab sich als ich geschäftlich unterwegs war und mein Kollege mit freundlicherweise mitgenommen hat.
Um 07.30 in der Früh (also morgens, da ist es noch Dunkel und so.....) trafen wir uns vor der Firma. Ich war quasi noch im Tiefschlaf, dass ist so gar nicht meine Uhrzeit.
Er nahm außerdem noch eine andere Kollegin mit. Den Kampf um die Rückbank verlor ich leider und so musste ich auf dem Beifahrersitz Platz nehmen. Ein absoluter Fehler.
Mein Kollege redete in einer Tour und er redete nicht einfach nur, er stellte Fragen und versuchte mich krampfhaft in die Unterhaltung mit einzubinden.
Nicht mal schlafend stellen hat geholfen. Er hat es einfach ignoriert und gnadenlos weiter geredet und geredet......
Ich stellte mir schon diverse Ablaufmöglichkeiten vor. Ihn aus dem Auto treten, seinen Kopf auf das Lenkrad schlagen, einfach einen lauten Brüll los lassen er möge endlich die Klappe halten.......
Und da merkte ich es mal wieder. Ich bin ein Morgenmuffel. Und was ich morgens nach dem aufstehen am wenigsten möchte ist reden. Das ist nicht nur für mich tödlich sondern auch für die Person die da auf mich einquasselt. Die finde ich dann nämlich gar nicht mehr sympathisch. Und meine Tötungsvisionen machen es nicht unbedingt besser.



So um hier nur mal zwei Beispiele zu nennen aus meinem Leben in denen in mich irgendwie für mich selbst schäme oder mir denke "So bist du also".
Aber so bin ich eben. Mit fast 30 Jahren wird sich da denke ich auch nicht mehr viel ändern. Vielleicht hier und da ein bisschen Schleifen aber meine Ecken und Kanten sollte man schon so lassen wie sie sind. Die Gehören zu meinem gestörten Wesen ja auch irgendwie dazu :)


Kennt ihr denn solche Momente? Wie ist das bei euch oder welche Situationen gab es da?


Alles dreht sich um die Ernährung.....


Ich mache ja nun schon seit einiger Zeit mehr oder weniger regelmäßig Sport :) Bisher klappt das auch ganz gut, besonder, wenn der Hase mit kommt und mich motiviert.
Eigentlich esse ich auch sehr gesund und nicht wirklich fettig und doch stellen sich nicht wirklich die Ergebnisse ein, die ich mir wünschen würde.

So kommt man irgendwann in einen Kreislauf in dem sich alles nur noch ums Gewicht und essen dreht. Was esse ich? Kann ich das essen? Wieso steht mir die Hose nicht? Habe ich wieder zugenommen? usw.
Das kann sogar so weit gehen, dass einem die Lebensfreude abhanden kommt, weil man nur mit nachdenken und Frustration beschäftigt ist.
Ich hatte auch absolut keine Ahnung woran es jetzt genau liegt und da ich einfach nicht zufrieden mit mir bin habe ich mir anderweitig Hilfe geholt.

In der heutigen Zeit wimmelt es im Internet ja nur so von jungen sportlichen Menschen, die mal übergewichtig waren und sich jetzt der Welt in Sachen Personal-Coaching anbieten.
Von jungen Mädels, bis zu knackigen Kerlen ist alles dabei.
Ich denke die uns bekannteste Person ist Sophia Thiel. Ich habe mich aber bewusst nicht dafür entschieden ihr Programm auszuprobieren, weil ich kein Sportanfänger bin und mir dreimal 20 Minuten Workouts in der Woche nicht wirklich reichen.
Sicherlich für absolute Anfänger eine super Sache, die Rezepte sind wirklich lecker und man wird gut satt und ich denke die Community um sie herum ist sehr motivierend und riesig groß.

Ich habe mich für ein Coaching mit einer jungen Dame entschieden, die auch aus meiner Umgebung kommt. Ihre Community ist noch nicht besonders groß und sie steht noch relativ am Anfang aber sowas ist mir irgendwie lieber.
Ich bekomme also 3 Monate lang regelmäßig neue Trainingspläne, meine Nährstoffverteilung wird angepasst und mein Kalorienziel für den Tag.
Ernährungstipps waren auch dabei, auch ein paar Rezepte, jedoch überzeugen mich diese nicht wirklich. Mir fehlt da irgendwie die Abwechslung. Aber gut Rezepte kann man sich ja auch super im Internet raussuchen.
Die Facebook-Gruppe ist jetzt auch nicht wirklich der Renner. Die Mädels dort sehen alle aus wie die nächsten Super-Models, also sicherlich keine Damen die ich dort erwartet hätte.
Ich denke es geht hier eher in die Richtung Bodyforming und nicht Abnehmen. Aber ich stehe ja noch ganz am Anfang warten wir mal ab.

Für mich ist das eine ganz schöne Umstellung. So viel esse ich selten am Tag und besonders das Frühstück ist für mich extrem anstrengend. Eigentlich reicht mir eine Tasse Kaffee um in den Tag zu starten.
Meine Woche besteht aus 3-4 Trainingseinheiten im Studio und 2-3 Tabata Einheiten á 4 Minuten am Morgen direkt nach dem aufstehen.
Einen Tag in der Woche habe ich Pause.
Ich bin ja ein absoluter Langschläfer, ihr könnt euch meine Begeisterung vorstellen morgens früher aufzustehen um 4 Minuten lang ein intensives Ausdauertraining zu bewältigen :)
Sagenhaft! Aber es sind ja nur 4 Minuten.
Der Trainingsplan dagegen ist schon recht lang und ausführlich. Es gibt einen Plan A und B der jeweils immer den ganzen Körper trainiert.
Das ganze findet in 5 Sätzen á 5 Wiederholungen statt und weil das ja nicht schon reicht setzt man noch ein HIIT (High Intense Intervall Training) hinten dran.......
Ich bin dann gestern leicht aus dem Studio gekrabbelt. Nach den Geräten dachte ich noch.....och joah kaum geschwitzt geht ja noch. Das HIIT hat mich dann vollends zerstört und in Summe war ich gute 2 Stunden beschäftigt.

Die größte Herausforderung ist für mich das Thema Alkohol. Das wird hier bei diesem Trainingsprogram natürlich gar nicht gern gesehen, da es eine riesen Kohlehydrat-Quelle ist. Und keine positive.....leider. Wenn auch der Effekt auf mich äußerst positiv ist :D
Gerade in Gesellschaft und bei einem gemütlichen Essen trinke ich gerne mal ein Glas Wein (oder auch 2 oder 3) oder ein Bier. Da ist es für mich schon eine extreme Überwindung ein Glas Wasser zu bestellen.
Aber von nichts kommt ja nichts.

Ich bin wirklich sehr auf meine Entwicklung gespannt ob sich das ganze leiden und quälen auch lohnt.
Man muss eben eisern sein, allerdings mache ich sowas nicht hauptberuflich, sprich ich habe einen Job und ich möchte auch nicht als Bodybuilding Model auf die Bühnen Deutschlands.
Kleine Erfolge reichen mir da schon aus ich mag mich einfach wieder wohl fühlen.


Verfolgt ihr auch so ein Programm oder kennt ihr jemanden der Erfolge damit erzielen konnte?


Bering Store Opening MyZeil Frankfurt


Vor zwei Wochen war die offizielle Eröffnungsparty des Bering Store in Frankfurt im MyZeil.
Ich war eingeladen und wollte mir dieses Event absolut nicht entgehen lassen, da ich von dem Schmuck der Marke Bering wirklich sehr begeistert bin.

Über das Ringkonzept von Bering habe ich in diesem  Post bereits berichtet und euch vorgestellt was man sich darunter vorstellen kann. 
Vom Hasen habe ich ja solch einen Ring zum Geburtstag geschenkt bekommen und bin wirklich super glücklich :)

Mittwochabend fuhr ich also mit einer Freundin ins MyZeil und war wirklich sehr gespannt was uns erwarten würde.
Freundlich und zuvorkommend bedient wird man ja sowieso immer, daher hatte ich nur positive Erwartungen und ich wurde nicht enttäuscht.

Der Stand war schon gut gefüllt. Es gab leckere Cocktail, diverse andere Getränke und jede Menge süße und herzhafte Snacks.
Verhungern und verdursten würde man also sicherlich nicht.


Für Unterhaltung wurde auch gesorgt. Eine Mädelsgruppe mit Tuba, Trompete usw. war vor Ort und sorgte für reichlich Stimmung. Sie interpretierten aktuelle und ältere Hits auf ihre ganz eigene Art und rissen die Leute wirklich mit.
Die ein oder anderen tanzten sogar. Die Mädels hatten aber auch eine tolle Ausstrahlung, waren sich für keinen Spaß zu schade und nur am lächeln :)


Außerdem war eine Leinwand und eine Kamera aufgebaut mit allerlei Accessoires. Ähnlich wie ein Photobooth. Hier konnte man lustige Bilder knipsen und diese dann per Hashtag auf Facebook oder Instagram posten und dabei sogar noch einen Warengutschein gewinnen.
Natürlich ließ ich mir das nicht zweimal zeigen und Simone und ich versuchten alles zu geben.
Auch das Bering Team hatte seinen Spaß und knipste einen Schnappschuss nach dem anderen.



Ebenfalls eine kleine Attraktion war die Möglichkeit sich seinen Ring gravieren zu lassen. Eine super schöne Idee für welche ich mich auch direkt begeistern ließ. Nur was lässt man sich gravieren? 15 Zeichen waren möglich. Ich bin alles mögliche durchgegangen und dann dachte ich mir, was passt besser zu mir als mein Blog :) Also habe ich mich für Streuselsturm" und zwei verschlungene Herzchen entschieden.
Wirklich eine tolle Idee und jetzt ist mein Blogname für immer in meinem Ring verewigt. 




Der Stand war wirklich gut besucht und es herrschte eine ausgelassene Stimmung. Dem ein oder anderen Gast konnte ich sogar das Bering Ringsystem erklären und näher bringen und eine Dame habe ich sogar zu einem Kauf ermutigen können :) Vielleicht habe ich ja meinen Beruf falsch gewählt!
Es hat auf jedenfall sehr viel Spaß gemacht sich in so einem bunt gemischten Publikum zu bewegen und zu beobachten.
Sogar meine Freundin ließ sich dazu hinreißen eine Uhr zu kaufen und direkt mit nach Hause zu nehmen. :) Ein sehr erfolgreicher Abend für Bering. Auch mein Ring hat sich über Zuwachs gefreut ich durfte ein neues Element in bronze/braun mein Eigen nennen. Das wurde dann auch direkt neu kombiniert.


Mit einer kleinen Rede der Geschäftsführung und einer kleinen Zeremonie in der ein blaues Band durchgeschnitten wurde, hat der Bering Store dann auch seine offizielle Eröffnung hinter sich gebracht.

Hier gerne noch ein paar Eindrücke.







Ein paar B, oder eher C, Promis haben sich auch auf die Party verwirrt, eh nein sie wurden eingeladen. Ich hatte keinen blassen Schimmer wer das war aber sie wurden dann doch das Ein oder andere mal erkannt, interviewt und begutachtet :)

Alles in allem hat Bering da einen wirklich schönen Abend organisiert und es war mir eine Ehre, dass ich Gast sein durfte.
Ich fühle mich dort immer pudelwohl und man hat das Gefühl der Laden bleibt sich und seinem Konzept immer treu. Und das ist natürlich in erster Linie auch dafür zu sorgen, dass sich die Gäste und Besucher wohl fühlen.

Und was ist oft das schönste an so einer Party? Na aber sicher, die "Give Away´s".
In dem Fall sogar eine ganze Tüte. Da haben wir uns wirklich gefreut und fühlten uns direkt reich beschenkt mit neuer Uhr, neuem Ringelement und einer Tüte mit Überraschungen :)


Vielen lieben Dank an das Team für diesen gelungenen Abend.

Und wer den Store noch nicht kennt, der sollte unbedingt mal im Erdgeschoss im MyZeil vorbeischauen!

Hörbücher mit audible - Charlotte Linke "Die Entscheidung "



Ich bin ja eine absolute Leseratte, sogar beim Wochendendeinkauf im Supermarkt kann es passieren, dass ein neues Buch mit in den Einkaufwagen und später ins Bücherregal wandert.
Ich liebe es neue Geschichten zu lesen und mich in Geschehnisse hineinzuversetzen. Manchmal trage ich ein Buch überall mit hin um endlich zu wissen wie es in meinem aktuellen Thriller weiter geht.

Besonders Krimis und Thriller haben es mir angetan, je spannender umso besser. Am liebsten Fälle die so verzwickt sind und man am Ende völlig überrascht ist wer der Mörder ist.

Wir fahren oft am Wochenende nach Köln zur Familie vom Hasen.  Da sitzt man schon mal so zwei Stunden im Auto.
Leider kann ich während dem Auto fahren überhaupt nicht lesen (nein, ich meine natürlich nicht, wenn ich am Steuer sitze).
Mir wird dann immer direkt übel und ich möchte ja auch nicht,  dass der Hase das Auto regelmäßig reinigen muss.......Ihr wisst was ich meine.
Und natürlich kann ich ihm auch nicht die ganze Zeit etwas vorlesen. 

Irgendwann kamen wir dann mal auf die Idee es würden sich für lange Strecken doch super Hörbücher für uns eignen. Wir können beide entspannt lauschen und die Zeit vergeht auch entspannter. Manchmal gibt das Radio ja auch leider nicht wirklich was her. Gut, wenn ich während dem Hörbuch nicht einschlafen würde wäre das sie her hilfreich aber was sollst, meistens finde ich nach dem aufwachen wieder schnell in die Handlung zurück :)

Uns kamen dann direkt die Hörbücher von audible in den Sinn und wir wollten das ganze mal ausprobieren.  Bisher hatte ich immer Hörbücher über Spotify rausgesucht.
Bei audible findet man wirklich eine Riesen Auswahl an unterschiedlichen Hörbüchern. Für jeden Geschmack und jedes Genre ist etwas dabei. Man kann sogar Titel umtauschen, wenn sie einem nicht zusagen und was man gekauft hat bleibt in der eigenen Bibliothek gespeichert und kann beliebig abgerufen werden.
Man kann audible ganz bequem 30 Tage kostenlos testen und sich sogar über sein Amazon Konto anmelden.
Über die audible App kann man dann alle Hörbücher bequem auf dem Handy oder auch Tablet abrufen und anhören. Heutzutage ja wirklich eine ganz einfache Geschichte wir sind ja fast überall vernetzt und mobil. Wir können unser Handy per Bluetooth mit dem Auto verbinden und so bequem über die App alles anspielen. 




Aber am Anfang jeden Hörbuchs steht erstmal die Qual der Wahl, was darf es denn heute sein?
Da ich ja die Leseratte von uns beiden bin übernehme ich auch die Auswahl :)
Ich bin dann einfach direkt mal auf die Suchfunktion gegangen und habe nach Charlotte Link gesucht, meiner Lieblingsautorin. Da bin ich dann auch ziemlich schnell fündig geworden.
Relativ neu ist ihr Buch "Die Betrogene" welches ich noch nicht kannte und unbedingt anhören wollte.
In dem Buch geht es um die Polizistin Kate Linville deren Vater grausam ermordet wird. Da sich Kate und ihr Vater sehr nahe standen verliert sie nun auch ihren letzten Halt. Da sie dem alkoholkranken Ermittler vor Ort nicht vertraut macht sie sich selbst daran zu ermitteln und begibt sich auf Spurensuche. 
Dabei entlarvt sie die Vergangenheit ihres Vaters als Trugbild, denn er war nicht der, für den sie ihn hielt.




Ich war gespannt ob auch diese Geschichte mal wieder hält was sie verspricht, nämlich spannend und nicht direkt durchschaubar zu sein wie ich es von Charlotte Link bisher immer gewohnt war.
Und ich wurde nicht enttäuscht. Bei diesem Buch muss man hellwach sein und dran bleiben. Hier laufen viele Nebenhandlungen ab, viele Charaktere werden vorgestellt und am Ende fügt sich alles zusammen und die Wahrheit und Hintergründe werden aufgedeckt.
Das Hörbuch dauert 20 Stunden und 45 Minuten, daher war es ganz praktisch,  dass wir vor hatten nach Kroatien in den Urlaub zu fahren.
Ca. 13 Stunden hin und zurück haben uns hier genug Zeit gegeben das Buch von Anfang bis Ende zu verfolgen.
Gelesen wurde es von Claudia Michelsen. Bisher hatte ich noch kein Hörbuch gehört, welches von ihr gelesen wurde. Manchmal kennt man die Sprecher ja schon Honda,  besonders bei Büchern des gleichen Autors.
Ich mochte aber ihre Stimme. Warm, etwas rauchig und nicht zu hell. Und ja, ich finde bei Hörbüchern die Stimme des Sprechers durchaus sehr wichtig. Das muss einfach passen und darf nicht stören oder irritieren. Alles in allem wurde ich weder vom Inhalt des Buches noch vom Service und Ablauf von audible enttäuscht. Ich war rundum zufrieden und es war sicherlich nicht unser letztes Hörbuch.

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Kennt ihr audible? Hört ihr Hörbücher und wenn ja über welchen Anbieter?


Ich mag keine Menschen......

Eine ziemlich gewagte Aussage, wie ihr jetzt vielleicht denkt. Immerhin lebe ich in einer Welt in der es vor Menschen aller Arten und Exemplaren nur so wimmelt.
Ich hab mir das ja auch nicht ausgesucht. Ich stelle nur immer wieder fest, ich kann mit denen einfach nicht.
Zumindest mit den Meisten und alle anderen werden mir irgendwann zu viel. Dann sehne ich mich nach Ruhe und nach den Menschen die mir am Herzen liegen und mit denen ich gut kann.

Das sind nicht unbedingt massig viele aber das muss auch nicht so sein. Ich hab eben eine sehr muckelige Komfortzone. Einen kleinen Kreis des Vertrauens in dem nicht viele Platz haben.
Das Phänomen und mein Unwohlsein, wenn ich mich zu lange unter bestimmten Menschen aufhalte, beobachte ich gleichermaßen schockiert und neugierig.
Neugierig, weil ich mich frage "Wieso, weshalb, warum ist das so?", schockiert, weil ich mich frage "Was stimmt denn mit mir nicht?".
Gut, mit mir stimmt manchmal so einiges nicht :) aber lassen wir das mal so stehen.

Für mich sind gewisse Menschengruppen sehr anstrengend. Ich ertrage diese dann einfach nur sehr schwer und frage mich alle 5 Minuten "Was tue ich hier eigentlich".
Das sind meistens Menschen, die durchschnittlich 10-20 Jahre älter sind als ich sich aber benehmen als wären sie im Teenageralter.
Wenn diese dann noch beruflich gewisse Positionen innehaben wird es wirklich merkwürdig. Für mich passt das alles nicht mehr zusammen und ich frage mich dann, wer hier im gehobeneren Alter ist.
Nein, ich bin nicht spießig oder gehe zum lachen in den Keller. Vielleicht versteht man mich auch nur, wenn man es hautnah miterlebt hat.

Ich nennen sowas liebevoll "Muppetshow". Erwachsene Menschen die ihr alter vergessen und sich einfach nur unheimlich albern benehmen. Und das in einem Umfeld, wo es nicht wirklich angebracht ist.

Ich habe jetzt eine Woche IFA (Internationale Funkaustellung) hinter mir. Ich war mit jeder Menge Menschen konfrontiert und weit weg von zu Hause.
Für mich ist da irgendwann das Limit erreicht. Ich sehe mich nach Ruhe und meinen Komfortzonen.
Nach den Menschen die ich mag und dem Umfeld in dem ich mich wohl fühle.

Ich hab dem Hasen mal erklärt, dass ich Menschen eigentlich nicht mag und mich in gewissen Runden nur für eine bedingte Zeit wohl fühle.
Irgendwann wird es mir zu viel und ich suche meine Freiräume und Zeit für mich. Mittlerweile weiß ich ganz gut damit umzugehen und erkenne die Anzeichen.
Für den Hasen immer amüsant zu beobachten, vor allem, wenn man bedenkt, dass ich ihn schon seit über 7 Jahren um mich herum habe und mir das bisher nicht zu viel wurde :)

Geht es nur mir so oder habt ihr auch diese Momente und Phasen in denen euch die Menschen um euch herum zu viel und zu anstrengend werden?
In denen ihr einfach niemanden ertragt und einfach nur noch Ruhe und Freiraum wollt?


Rafting und Canyonning Tour mit Jochen Schweizer

Freitagmorgen sind wir in unser Abenteuer-Wochenende nach Tirol gestartet. Mit vollgepacktem Auto und hohen Erwartungen ging es los und gegen 18 Uhr kamen wir im schönen und kleinen Haiming an.
Dort bezogen wir unser Zimmer in der bereits für uns gebuchten Unterkunft "Hotel Gletschertor".

Nach kurzem verschnaufen fuhren wir ins Faszinatour Outdoorzentrum in den Nachbarort, wo ein Begrüßungsabend statt fand.
Gemütlich saßen wir dort in einer Art alter Scheune, tranken unser erstes Radler und lernen die Leute kennen mit denen wir unsere beiden Touren starten würden.
Es gab ein paar einführende Worte des Veranstalters über unsere anstehenden Touren und dann ließen wir gemütlich den Abend ausklingen.

Ich fand die Idee super, dass man direkt die Leute zusammen an einen Tisch setzt, die auch die Touren miteinander verbringen werden. So kann man sich gleich etwas kennen lernen und trifft am nächsten Tag schon auf vertraute Gesichter.
Unsere Truppe war wirklich bunt gemischt aber zusammen hatten wir alle jede Menge Spaß :)

Am nächsten Morgen trafen wir uns um 9 Uhr für unsere Rafting Tour.



Strahlend blauer Himmel empfing uns vor einem faszinierenden und wunderschönen Bergpanorama.
Da macht es gleich doppelt so viel Spaß sich in die Fluten zu stürzen.
Wir fuhren zum Faszinatour Outdoorcamp um uns dort in unseren heutigen Ausflug einweisen zu lassen.

Ich war von dem Outdoorzentrum schon mehr als begeistert. Wenn es nach mir gegangen wäre hätte ich auch dort einfach den ganzen Tag in einem Liegestuhl mit lecker Bierchen chillen können.
Es lief im Hintergrund super Musik und alle um einen herum waren einfach so herrlich entspannt.
Die Guides waren alle relativ Jung und während ihren Semesterferien zum arbeiten hier.
Andere arbeiten hier im Sommer und fahren im Winter die Pistenfahrzeuge.
Einfach ein geiles Leben sag ich euch. Völlig stressfrei, an der Luft mit vielen lustigen und skurrilen Menschen :)

Vielleicht war ich auch einfach nur so rundum begeistert, weil das Wetter einfach der absolute Knaller war und die Umgebung und dieses Wochenende noch unvergesslicher gemacht hat.




Wir bekamen also eine Einweisung was wir uns alles abholen sollen. Einen Neoprenanzug, einen Helm, Neoprenschuhe und eine Schwimmweste.
Leute ich sag es euch in dem Anzug steht die Suppe, bei 30 Grad Außentemperatur. Da könnt ihr euch in eurem eigenen Schweiß kochen.
Aber bei 6 Grad Wassertemperatur nehme ich das natürlich sehr gerne in Kauf.


Mit dem Bus ging es dann zur Einstiegsstelle. Dort wurden erstmal ein paar Trockenübungen im Boot absolviert, sodass wir die wichtigen Kommandos lernten.
Dann trugen wir unser Bötchen ins Wasser und los gings.
Ich muss sagen das Wasser war schon echt kalt, gerade an den nicht eingepackten Händen hat man das extrem gemerkt. Aber, wenn man ein Weilchen gepaddelt hat und aufgehitzt war tat so ein Sprung in die Fluten echt gut.

Die Tour selbst war wirklich schön. Ein paar Stromschnellen die wirklich viel Spaß machten, genug Möglichkeiten von Bord zu springen und ein bisschen mit dem Fluß zu schwimmen und eine wundervolle Umgebung.
Wir hatten viele Ruhepausen, somit war das paddeln auch nicht übermäßig anstrengend.
Allerdings, dass wieder ins Boot hieven war eine einzige Katastrophe. Super anstrengend und man fühlt sich wie ein Wal der versucht an Land zu kommen.
Mit Hilfe der Kollegen konnte man dann an der Wester ins Boot gezogen werden, nur um erstmal wie ein geangelter Fisch im Boot zu liegen und seine Gliedmaßen zu sortieren.

Ich habe mich dann irgendwann dafür entschieden nicht mehr ins Wasser zu hüpfen. Mir war die Action wieder ins Boot zu kommen echt zu anstrengend.



Alles in allem eine coole Tour, wobei es für mich und den Hasen ruhig etwas mehr hätte zur Sache gehen können.
Wir hätten im Anschluss auch gerne noch die Tour eine Nummer schwieriger gemacht es gab aber leider keine freien Plätze mehr im Boot.


Wir haben uns dann für Mittagessen in einem ziemlich coolen Diner entschieden, welches wir auf dem Weg zu unserem Hotel entdeckt hatten.
Richtig stylisch gemacht mit alten Autos und einem Truck mitten in der Außenwand.


Den Rest des Tages haben wir das Wetter und die Umgebung genossen. In der Sonne gelegen und einfach mal die Seele baumeln lassen.
Abends gab es dann ein leckeres Barbecue im Outdoorzentrum. Wir saßen alle Draußen und haben den ereignisreichen Tag mit einigen Bierchen und Schnäpsen ausklingen lassen.
Alles in allem schon mal ein sehr gelungener Tag.


Am Sonntag starteten wir um 09:30 zu unserer Canyonning Tour. Da ich schon mal raften war, war ich hierauf sehr gespannt was da auf uns zukommt.

Wir wurden wieder in unsere Klamotten eingewiesen und bekamen zusätzlich zum Neoprenanzug noch Canyonning Schuhe (eine Art Wanderschuh) und einen Klettergurt.
Dann ging es wieder mit dem Bus zu unserer Schlucht wo unser Einstieg war.

Der Einstieg war eine Brücke, von der man sich 17 Meter in die Tiefe abseilen musste.
Mir ist das Herz leicht in die Hose gerutscht.
Sich einfach mal nach hinten zu lehnen und dann langsam Schritt für Schritt an einer Brücke runter zu laufen, um dann am Ende freischwebend hinab gelassen zu werden ist schon echt nicht ohne.
Mit leicht wackeligen Knien aber sehr stolz kam ich dann unten in der Schlucht an.

Das Canyonning war wirklich genial. Es ging durch den Fluß bergab ins Tal. Immer wieder gab es Stellen an denen man sich abseilen musste, Felswände runterklettern musste oder aber auch aus einiger Höhe ins kalte Nass springen durfte.
Nicht zu unterschätzen, die Tour war schon etwas anstrengender als das Rafting und man musste höllisch aufpassen wo man hin tritt.
Aber das was man zu sehen bekommt ist wirklich einmalig und wunderschön.


Wir werden sowas sicherlich wieder machen, denn uns beiden hat es riesigen Spaß gemacht.
ich persönlich habe festgestellt, dass ich gerade beim Canyonning unheimlich über mich hinaus gewachsen bin. Ich habe Ängste überwunden und einfach mal gemacht. Ohne zu viel nachzudenken. Wirklich ein einmaliges Erlebnis.

Auch die Leute die wir dort kennen lernen durften sind wirklich toll gewesen. Sowohl die Guides als auch die anderen Teilnehmer.
Wir hatten eine Menge Spaß mit unserer Truppe und den ein oder anderen sieht man sicherlich irgendwann mal wieder.


Wer sowas noch nicht gemacht hat aber mit dem Gedanken spielt, dem kann ich nur raten......MACHEN!

Sicherlich, sowas ist nicht günstig aber ein absolutes Erlebnis, von dem man noch viel erzählen wird!