Ein einzigartiges Erlebnis: Trauringe schmieden - die Vorbereitung



Im Zuge der Hochzeitsplanung stolpert man unweigerlich irgendwann über das Thema Eheringe.
Man fragt sich als Paar "Was passt jetzt zu mir" aber auch "Was passt später immer noch zu mir".
Eine sehr wichtige Frage, da man das güte Stück im besten Falle ja bis zum Rest seines Lebens trägt. Es sollte also gefallen und am besten auch irgendwie zeitlos sein.

Auch der Hase und ich haben uns damals lange mit diesem Thema beschäftigt. Wir haben uns verschiedene Ringe angeschaut und uns in diversen Schmuckläden beraten lassen. Der Hase trug vor unserer Hochzeit gar keinen Schmuck und ich tendierte eher zu weißgold und silber. 
Nach einigen Gesprächen mit meiner großen Schwester haben wir uns aber zusammen für Ringe in der Goldrichtung entscgieden. Nicht, weil ich silber und weißgold nicht mehr mag aber ich wusste ich werde mich irgendwann auch verändern und mein Geschmack sicherlich auch. Gold ist einfach klassisch, schlicht und zeitlos. Weißgoldene und silberne Eheringe haben mich irgendwie immer eher an Freundschaftsringe erinnert.

Jetzt ist aber gold nicht gleich gold. Es gibt gelbgold, roségold und rotgold. Also mal wieder jede Menge Entscheidungsmöglichkeiten. Auf der Suche nach den perfekten Ringen sind wir auf einer Hochzeitsmesse über den Stand der Hobbygoldschmiede Kargus gestoßen. Hier wird einem ein Schmiedekurs angeboten in dem das Paar seine Eheringe selbst schmiedet.
Bei dem Wort selbst schmieden musste ich etwas stutzen. Sofort hatte ich Bilder im Kopf von krummen und schiefen Ringen, denen man auch sofort ansieht, dass sie selbst geschmiedet sind.
Der Stand der Hobbygoldschmiede belehrte mich eines besseren. Da gab es so viele tolle Ringe, denen man niemals angesehen hätte, dass sie selbst gemacht sind.

Nach einem kurzen Beratungsgespräch, waren wir beide überzeugt und vereinbarten einen Kurstermin. An einem Donnerstag im Juni sollte es los gehen. Am besten plant man den Kurs unter der Woche, da hier die Teilnehmerzahlen nicht sehr hoch sind und alles etwas entspannter verläuft.

Der Kurs selbst kostet 170€ pro Paar, die Kosten für das Material kommen noch hinzu. Es beginnt mit einem Vorgespräch, in dem man fest legt welche Breite der Ring haben soll, welches Material und welche Form. Da gibt es die verschiedensten Variationen.
Der Hase und ich entschieden uns für ein 585er roségold. Unsere Ringe sind nach innen leicht abgerundet und sitzen so sehr angenehm und kaum spürbar.

Was ich sehr positiv fand, falls man Altgold zu hause hat (alte Ringe, Ketten etc) konnte man diese mitbringen und den Wert ermitteln lassen. Dieser Wert wurde einem dann später angerechnet und man kann im besten Falle ordentlich sparen. Bei uns waren es glaube ich um die 300€ für zwei alte Ringe.

Die Kurse beginnen in der Regel gegen 10 Uhr und dauern so lange wie es dauert. Sprich man verlässt den Raum erst, wenn man fertig ist. Bei uns hat es um die 5 Stunden gedauert.
Ein Goldschmied ist anwesend und erklärt euch jeden Schritt, geht euch zur Hand falls es irgendwo hakt und begutachtet eure Arbeit. Es kann also quasi nichts schief gehen.

Das beste an dem ganzen ist, dass man sogar aufgefordert wird eine Kamera mitzubringen und ganz viele Bilder zu machen. Man soll festhalten was man da entstehen lässt und das finde ich wirklich ganz toll, da man diese Erinnerungen immer beibehält. Außerdem soll man beweisen können, dass die Ringe wirklich selbst gemacht sind, da einem das am Ende niemand mehr glaubt :)

Morgen berichte ich euch dann wie so ein Kurs abläuft und wie die einzelnen Steps ausschauen.
Dann könnt ihr sehen, wie wir zu diesen einzigartigen Ergebnissen gekommen sind:




Kommentare:

  1. Wow, also wenn du nicht gesagt hättest, dass die selbst geschmiedet sind, wäre ich nie darauf gekommen. Die sehen absolut professionell aus.
    Ich finde auch die Idee total schön, weil die Ringe so noch einmal besonderer und persönlicher werden! :)

    AntwortenLöschen
  2. Eheringe einfach kaufen ist eine Sache, aber sie selbst zu machen? Das ist klasse! Super Beitrag!
    Liebe Grüße
    Michelle
    http://itsgoldie.blogspot.de/

    AntwortenLöschen
  3. Echt Klasse Idee, da hat man eine schöne Erinnerung! Schau doch mal auf meinem Blog vorbei , liebe grüsse !

    AntwortenLöschen
  4. Das finde ich eine wunderbare Idee!

    Liebst
    Anita

    AntwortenLöschen
  5. sehr schön idee, eheringe zu kaufen steht bald für mich an, ich werd das mal im hinterkopf behalten :)

    liebst, laura von www.diamondsandcandyfloss.com

    PS: aktuell auf meinem Blog:
    Mein Herz schreit nach mehr Individualität und Heimeligkeit <3

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ich kann es dir wirklich nur ans Herz legen. Es macht so viel Spaß und ist wirklich ein verbindendes Erlebnis :)

      Hab schon vorbei geschaut und auch kommentiert :) Schönen Blog hast du.

      Löschen
  6. Oh super. Persönlicher geht es ja gar nicht mehr :-)
    Bin auf den zweiten Bericht gespannt.

    Liebe Grüße,
    Swantje

    AntwortenLöschen
  7. Oh wie toll! :-) Ich muss zugeben: Bei "selber schmieden" dachte ich auch erst an krumme Exemplare mit Ecken und Kanten... Ich bin ja nicht so die handwerklich Begabteste. :-D
    Liebe Grüße,
    Marie

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ja das kann ich sehr gut nachempfinden. Ich bin auch absolut kein Bastelbär und hatte echt sorge mit krummen Eheringen rumlaufen zu müssen :) Aber so lassen die dich aus dem Kurs nicht gehen ;)

      Löschen
  8. Krass! dass es sowas gibt habe ich noch gar nicht gehört! Wie cool ist das denn:) Ich finde das eine sehr schöne und persönliche Idee für einen Ehering! Sooo einzigartig! <3
    Ich bin total gespannt wie es in euer Kurs abgelaufen ist <3

    liebe Grüße,
    Jule von www.feuer-fangen.blogspot.de

    AntwortenLöschen
  9. Wow, das ist ja mal eine tolle Idee! Ich wusste auch nicht, dass es sowas gibt. Klingt echt spannend.

    Gruß Ina
    http://inaisst.blogspot.com/

    AntwortenLöschen
  10. Die Ringe sind wirklich schön geworden - wir hatten zwischenzeitlich auch überlegt, selbst zu schmieden und haben auf verschiedenen Messen auch wirklich tolle Anbieter kennengelernt, die uns sehr sympathisch waren - allerdings haben wir dann doch unsere absoluten Traumringe bei einem Juwelier gefunden und da zugegriffen - aber ansonsten wäre das selbst Schmieden definitiv eine Alternative gewesen. Ich finde es auch so von der Symbolik total schön, zu wissen, dass man sie selber gemacht hat, da es eben doch was anderes ist, als sie quasi fix und fertig "von der Stange" zu kaufen. Und dass das riesigen Spaß macht, kann ich mir auch gut vorstellen!
    Alles Liebe
    Theresa

    AntwortenLöschen

Vielen Dank wie wunderbar, für dein neues Kommentar!